DFB-Pokal: Der SV Berghofen darf jetzt auf Bayern München und den VfL Wolfsburg hoffen

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Der Fußball-Zweitligist SV Berghofen hatte am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals eine Hürde zu überspringen, die höher war als zuvor gedacht.

Dortmund

, 26.09.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Durch einen knappen 2:1 (0:0) -Auswärtssieg beim Regionalligisten Holstein Kiel gelang den Frauen des SV Berghofen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte der Sprung in die zweite Runde des DFB-Pokals. Jetzt hofft der Zweitligist natürlich auf ein Heimspiel mit einem attraktiven Gegner in Runde zwei. Vielleicht wird es jetzt der FC Bayern München, oder wie in der Vorsaison der VfL Wolfsburg.

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„Wir nehmen alles, was kommt“, sagt Trainerin Laura Marienfeld. Vor 150 Zuschauern hätten die Berghoferinnen bereits vor der Pause in Führung gehen können. Doch entweder scheiterten die Frauen des SVB bei ihren Torchancen an der Kieler Torhüterin Victoria Bendt oder an ihren eigenen Nerven. Kurz nach der Pause sorgte die kopfballstarke Paula Peck mit einem Kopfball im Anschluss an einen Eckball für die 1:0-Führung (53.).

Es kommt keine Ruhe ins Spiel

Trotz der Führung kehrte keine Ruhe in das Spiel des SVB ein, etliche Akteurinnen hatten mit ihren Nerven zu kämpfen. Holstein Kiel gelang nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer der Ausgleich zum 1:1 durch Sandra Melanie Krohn (55.). Weitere Sieben Minuten später schlugen die Berghoferinnen zurück.

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Erneut war es eine Standardsituation die den SVB auf die Siegerstraße brachte: Die Gastgeber konnten nach einer Ecke den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern und Sophia Meyer gelang aus dem Gewühl heraus der viel umjubelte Siegtreffer zum 2:1 (62.). In der nervösen Partie ging es weiter hin und her, die Mannschaft von Laura Marienfeld schaffte es nicht, das Spiel zu beruhigen. Tore fielen allerdings keine mehr.

Das war auch ein Verdienst von Marie Grothe, die auf der Sechs eine Klassepartie bot, und Torhüterin Wiebke Willebrandt, die ein sicherer Rückhalt war. Beide ragten aus einer ansonsten geschlossen agierenden Mannschaft heraus.

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„Insgesamt war unser Sieg verdient, wir hatten wesentlich mehr Tormöglichkeiten als Kiel. Ab Sonntag beginnt die Konzentration auf das erste Meisterschaftsspiel am kommenden Sonntag gegen Gütersloh“, ergänzt Laura Marienfeld mit heiserer Stimme, die sowohl im nervenaufreibenden Spiel, als auch bei den Siegesfeierlichkeiten auf der Busfahrt etwas gelitten hatte.

SV Berghofen: Willebrandt – M. Sommer, Dubbel, Peck, Plastwich (46. Ließem) – Grothe, Meyer (65. Densing), Tautz (46. L. Sommer), Gödecke, Spitthoff (65. Kaleja) – Krapp (81. Kschiedel) Tore: 0:1 Peck (53.) 1:1 Krohn (55.), 1:2 Meyer (62.)
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