Die BVB-U17 reist zum SV Lippstadt - Geppert und die vage Hoffnung auf ein „Hurra-Spiel“

Juniorenfußball

Nach dem ersten Saisonhöhepunkt mit dem Derby gegen Schalke steht für die BVB-U17 wieder die Pflicht auf dem Programm. Am Samstag geht‘s nach Lippstadt. Eine zähe Aufgabe, befürchtet der Trainer.

Dortmund

, 23.08.2019, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die BVB-U17 reist zum SV Lippstadt - Geppert und die vage Hoffnung auf ein „Hurra-Spiel“

Noah Mrosek könnte seinen Platz in der ersten Elf verlieren. © Peter Ludewig

Das 0:0 im Derby gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Mittwoch haben sie schnell abgehakt bei Borussia Dortmund. „Wir haben darüber gesprochen, was wir hätten besser machen können und auch im Training daran gearbeitet“, sagt Sebastian Geppert, Trainer der U17 des BVB. Ansonsten aber stand das Spiel am Samstag (11 Uhr) beim SV Lippstadt 08 im Fokus.

Geppert warnt: „Das wird ein ganz anderes Spiel als noch gegen Schalke oder Münster“, sagt er. „Ich befürchte, dass Lippstadt die Partie sehr defensiv und sehr destruktiv angehen wird. Man sollte sicherlich kein ‚Hurra-Spiel‘ erwarten.“

BVB-Trainer Geppert mahnt zu mehr Ruhe

Helfen würde aus Gepperts Sicht eine frühe Führung seiner Mannschaft, „dann öffnen sich Räume für uns, die wir besser bespielen können“. Zuletzt gegen den FC Schalke 04 allerdings hatten die Schwarzgelben Probleme damit, die richtigen Räume entsprechend zu besetzen.

„Wir haben uns im eigenen Ballbesitz einfach zu wenig Zeit genommen“, moniert der BVB-Trainer. Die Folge war, dass offensiv mehrmals lediglich drei Spieler auf sich alleingestellt waren. „Wir brauchen da eine gewisse Ruhe“, fordert Geppert weiter. „Es dauert eben ein bisschen, bis wir nachgerückt sind.“

Borussia reist mit breiter Brust nach Lippstadt

Trotz der Nullnummer und dem Verlust der Tabellenführung an Borussia Mönchengladbach, das nun zwei Punkte vor der Borussia (7 Punkte) thront, „fahren wir aber mit einer breiten Brust nach Lippstadt. Wir spielen natürlich voll auf Sieg“, sagt Geppert.

Lippstadt, gerade erst aus der Verbandsliga aufgestiegen, holte unter der Woche seinen ersten Punkt in dieser Saison. Beim VfL Bochum reichte es für die Mannschaft von Trainer Marcel Heinemann zu einem 1:1. Der BVB reist mit 21 Mann nach Ostwestfalen. Ob es Änderungen im Vergleich zum Derby geben wird, ließ Geppert offen. Für Noah Mrosek könnte Lehart Tahiri in die erste Elf rücken.obr

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