?Dolls Erfolge und seine Art tun gut?

Dr. Reinhard Rauball (60), Präsident

15.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Liebe BVB-Freunde, dieser Sieg war ein großartiges Erlebnis. In der Regel beginnt bei mir die nervliche Anflutungsphase vor Bundesliga-Spielen bereits freitags mittags. Vor diesem Derby war das noch viel eher der Fall. Wir vom Vereinsvorstand hatten uns am Samstag zum Mittagessen mit den Schalkern Gerd Rehberg, Clemens Tönnies und Peter Peters, zu denen wir einen sachlich-fairen Umgang pflegen, verabredet und waren natürlich allesamt froh, dass es vor und während des Spiels immer fríedlich zuging. Leider war das nach dem Schlusspfiff nicht überall so. Bei drei verletzten Polizisten und 70 Festnahmen finde ich es auch unangemessen, von einem normalen Verlauf zu sprechen. Mit dem, was sich über 90 Minuten auf dem Rasen abspielte, war ich natürlich hochzufrieden. Unser Team hat Schalke weitgehend kontrolliert, ohne ständig feldüberlegen gewesen zu sein. Es stand einfach unglaublich kompakt, über die neue Sicherheit im Deckungsverbund habe ich mich sehr gefreut. Da greift ein Rad ins andere. Ich denke, man erkennt dort ein gutes System, das Stabilität verleiht. Und das ist vor allem auch Verdienst von Thomas Doll und seinem Team. Er tut unserem Verein mit seinen Erfolgen gut, aber auch mit seiner Art. Er ist sehr optimistisch, euphorisch, wirkt dabei aber trotzdem authentisch. Außerdem zeichnet ihn eine große Akribie aus. Er ist fast durchgehend am Trainingsgelände anzutreffen. Ich muss sagen, dass ich selten einem Trainer beim BVB so vertrauen konnte wie ihm. Was den möglichen UI-Cup angeht, bin ich lieber noch vorsichtig. Schließlich haben wir erst vor einer Woche den Klassenerhalt gefeiert. Ein schöner Abschluss wär?s allemal. Hoffen wir das Beste. Ihr Dr. Reinhard Rauball

Lesen Sie jetzt