Dortmunder Westfalenliga-Torhüter profitiert von den Verletzungen zweier Mitspieler

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Ein Dortmunder Torhüter aus der Fußball-Westfalenliga ist am Wochenende zu seinem ersten Einsatz für seinen neuen Klub gekommen. Dabei profitierte er von Verletzungen seiner Mitspieler.

Dortmund

, 08.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Lage bei einem Dortmunder Fußball-Westfalenligisten gestaltet sich kurios: Zunächst verletzte sich der eine Keeper, einen Spieltag später der andere Torhüter. Der dritte Torwart profitierte von den Ausfällen und könnte nun sogar sein erstes Derby im neuen Dress absolvieren.

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Fabio Bauer gehört seit diesem Sommer zum Aufgebot des Fußball-Westfalenligisten BSV Schüren. Der 19-jährige Torhüter wechselte vom FC Brünninghausen zum BSV. Seine ersten Einsatzminuten in einem Pflichtspiel des BSV sammelte Bauer am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Hagen 11.

Fabio Bauer (M.) stand am Sonntag für den BSV Schüren im Kasten gegen Hagen 11.

Fabio Bauer (M.) stand am Sonntag für den BSV Schüren im Kasten gegen Hagen 11. © Schaper

Weil sich sowohl Sascha Samulewicz als auch Felix Wenderoth in den ersten Saisonspielen verletzt haben, schlug nun die Stunde für Bauer. Ein erfolgreiches Debüt war es für den Keeper allerdings nicht. Der BSV verlor deutlich mit 0:3 und steht damit weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Unzufrieden war er aber nicht: „Es war ein solides Spiel von mir. Ich bin glücklich, dass ich Einsatzzeiten bekommen habe. Nur das Ergebnis hat nicht gepasst“, sagt der BSV-Keeper.

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Nun könnte Bauer auch in den nächsten beiden Spielen auflaufen. Gleich zwei Partien stehen für den BSV in dieser Woche an. Erst sind die Schürener im Nachholspiel zu Gast bei Concordia Wiemelhausen (8. Oktober, 19.30 Uhr), am Sonntag geht es zum BV Westfalia Wickede zum Derby (11. Oktober, 16 Uhr).

„Wir wollen in den beiden Spielen gut punkten. Dann sieht es auch gar nicht so schlecht aus“, sagt Bauer, der sich natürlich darüber freuen würde, wenn BSV-Trainer Arthur Matlik wieder auf ihn setzen würde. „Ich greife voll an, gebe im Training Vollgas“, so Bauer weiter.

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Vor allem das Derby gegen die Westfalia, die ebenfalls im Tabellenkeller steckt, reizt den 19-Jährigen. „Da ist einfach immer Feuer drin - gerade gegen Wickede“, sagt Bauer. Ob er dann wieder spielen wird, entscheidet abschließend Trainer Arthur Matlik. Konkurrent Felix Wenderoth befindet sich schon wieder im Mannschaftstraining.

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