EHC auch von Neuss nicht zu bremsen

DORTMUND Der EHC Dortmund eilt weiter von Sieg zu Sieg. Auch aus dem vergangenen Wochenende nahm der EHC wieder sechs Punkte mit. 13 Spiele – 12 Siege, das ist die beste Bilanz der Regionalliga.

von Von Jan Büssse

, 19.11.2007, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verbissene Duelle und am Ende siegt der EHC.

Verbissene Duelle und am Ende siegt der EHC.

„Wir sind im Moment die vielleicht konstanteste Mannschaft der Liga“ sagt EHC-Coach Cezslaw Panek. Und die nervenstärkste möchte man hinzufügen, denn wann immer es in dieser Saison zum Ende eines Spiels „Spitz auf Knopf“ stand, fand sich mindestens ein EHC-Akteur, der noch etwas zuzusetzen hatte. Zuletzt hieß er zwei Mal Marc Höveler. Je zwei spielentscheidende Tore gegen Düsseldorf (6:3) und am Sonntag gegen Neuss (3:2) gelangen dem Stürmer. „Wir trainieren sehr intensiv. Von daher ist es kein Zufall, dass wir viele Tore in den letzten zehn Minuten erzielen“, sagt Panek.

Carsten Sollbach stark

Ein klares Signal auch an die Kritiker, die im Spiel des EHC eine „Miettinen-Lastigkeit“ erkannt haben wollen. Dazu Panek: „Es ist gut, wenn alle denken nur Miettinen kann bei uns Tore schießen. Das schafft Räume für die anderen.“ Überhaupt trat der finnische Top-Scorer des EHC zuletzt weniger als Torschütze den als Vorbereiter in Erscheinung – acht Assists in den letzten beiden Partien. Beim samstäglichen 16:1-Erfolg (!) gegen den GSC Moers erzielte zudem auch Philipp Büermann seine ersten beiden Treffer im Trikot des EHC. Da wird er es auch verschmerzen können, dass ihn sein Tor zum 10:0 traditionell eine Kabinenrunde kostet.

Eine ganz starke Saison spielt EHC-Goalie Carsten Solbach. Der aktuelle Spieler des Monats ist ein sicherer Rückhalt seines Teams und trägt wesentlich dazu bei, dass die Dortmunder erst 28 Tore in dieser Spielzeit kassierten – auch dass Ligabestwert. Sein Goalie-Kollege Marc Baumgarth erlitt beim Aufwärmen vor dem Neuss-Spiel eine Knieverletzung und fällt mindestens eine Woche aus

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