Ein Lichtenberg ist zu wenig

DORTMUND Die Regionalliga-Volleyballer des TV Hörde werden nach der 3:1-Niederlage (25:19, 25:27, 25:19, 25:12) beim Alfterer SC auf einem Abstiegsplatz in die vierwöchige Weihnachtspause gehen.

von Von Klaus Wilke

, 16.12.2007, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Lichtenberg ist zu wenig

Quälte sich mit Schmerzen: Jan Maas

Bei der Niederlage in Bonn konnten die Hörder den Ausfall von Stammspielern nicht gleichwertig ersetzen, wenn dann auch noch der Spielmacher von einer Grippe geschwächt unter seinen Möglichkeiten bleibt, ist die Niederlage vorprogrammiert.

Weil Hauptangreifer Gero Dziarstek erneut wegen seiner Kniebeschwerden fehlte und Jan Maas zwar von seinem Arbeitgeber losgeeist werden konnte, aber sich mit Schulterschmerzen quälte, wurde der TVH-Angriff fast zum Einmannsturm. Und der hieß Andreas Lichtenberg. „Er war über drei Sätze lang der beste Mann in der Halle und hat uns im Spiel gehalten“, lobte Trainer Jimmy Schmidt den Neuen.

Mittelblock hängt in der Luft

In der Mitte hingen die Mittelblocker Christian Bäker und Nik Child im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft und warten in aussichtsreichen Positionen vergeblich auf einen Pass ihres Zuspielers Moritz Peters. Doch der hatte einen schwachen Tag erwischt. Als sich der erwartet starke Aufsteiger auf Andreas Lichtenberg mit einem Dreierblock eingestellt hatte, sanken die Hörder Chancen auf einen weiteren Satzgewinn auf Null.

Nach der bereits elften Niederlage müssen die Hörder ihr Klassenziel revidieren. Weil Bielefeld mit einem Sieg in Düren Anschluss zum Mittelfeld gefunden hat, ist der Kreis der Absteiger und Relegationsteilnehmer auf Düren, Hörde und Solingen reduziert worden.

TV Hörde: Bäker, Braun, Child, Kjer, Klawikowski, Lichtenberg, Maas, Peters

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