Ein Lob dem Teamgeist

Gruppe 15: BW Huckarde und Kirchhörde auf der sicheren Seite

23.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Blau-Weißen gingen nach dem 2:1 in Lütgendortmund zu den Huckarder Handballtagen. Trainer Thomas Sprenger fand, dass sich seine Mannen die Party verdient hatten: «Letztendlich hat jeder an sich gearbeitet und nie gegen die anderen in der Mannschaft. Mir tut gut, dass die Spieler mir nach Michael Ruhls Rücktritt vertraut haben.» Sonntag fallen Ali Bazzi (verletzt) und Moreno Mazza (Urlaub) aus. Komplimente verteilte auch Olaf Muschal an seine KSC-Jungs: «Obwohl wir ständig auf Leistungsträger verzichten mussten, sind wir zwei Spieltage vor Schluss auf der sicheren Seite. Die Spieler sind füreinander in die Bresche gesprungen.» Sascha Kozicke ist wieder mit von der Partie. In die Bresche springen bei der SG Lütgendortmund derzeit Alte Herren. Gerd Rautert, ein Mitt-Fünfziger, stellte sich gegen BW zur Verfügung. «Toll, dass er das macht. Nur das ist ja keine langfristige Lösung», sagte Trainer Thomas Klukas nach der Niederlage. Etwas entspannt sich die Situation, da Thorsten Staudinger und Dennis Steinbrink am Montag wieder im Aufgebot sind. Thomas Behlke, Coach von Westfalia Huckarde, freut sich, dass Darek Nikiel nun doch bleibt und seine Wechselabsichten ad acta legte. «Er hat uns auch in der Zentrale überzeugt», lobt Behlke seinen Mittelfeldmann. Der Coach sah beim 2:0 gegen Langendreer deutliche Fortschritte. In der Sommerpause gelte es, Kräfte zu bündeln und besonders im läuferischen Bereich zuzulegen. Das trifft auch auf den SC Osmanlispor zu, der laut Trainer Yasar Kulac in der Kreisliga A unter die ersten Fünf will. 70 Prozent der Spieler haben ihre Zusage für kommende Spielzeit gegeben. «Die Mannschaft bricht nicht auseinander.» Ziele hat Arminia Marten noch in dieser Spielzeit. Selbst wenn die Arminen nach dem 3:3 in Nette den zweiten Platz nicht mehr aus eigener Kraft erreichen können, hoffen sie noch. Trainer Eckehard Eigenwillig ärgerte sich, dass seine Mannschaft eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben hatte. «Irgendwann gingen uns die Kräfte aus», erklärte Eigenwillig, der wieder Juniorenspieler einsetzte. «Auf der anderen Seite möchte ich auch den Nettern für ihre Energieleistung ein Kompliment zollen. Vielleicht holen wir uns den zweiten Platz noch mal zurück.» AN

Lesen Sie jetzt