Ein Sechs-Tore-Spiel, eine Nullnummer und Flutlicht-Ausfall in Brackel

hzKronen-Hellweg-Cup

Am vierten Vorrunden-Spieltag des Kronen-Hellweg-Cups setzten sich die Favoriten bei anfangs großer Hitze ohne zu glänzen durch und zogen ins Viertelfinale ein.

von Christian Bentrup

Dortmund

, 21.08.2020, 21:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem am Donnerstagabend die Dortmunder Löwen - Brackel 61 und der VfL Kemminghausen ihre Begegnungen gewannen, standen einen Tag später die Begegnungen zwischen TuS Neuasseln und SuS Kaiserau sowie der Vergleich SC Husen Kurl - Viktoria Kirchderne beim Kronen-Hellweg-Cup auf dem Programm.

Jetzt lesen

TuS Neuasseln - SuS Kaiserau 2:4 (0:2)

Der Landesligist aus Kaiserau hatte in der ersten Halbzeit alles im Griff, scheiterte aber ein ums andere Mal am eigenen Unvermögen oder an Neuasselns Torhüter Maurice Herbert. Erst in der 28. Minute gelang Henri Böcker das 1:0 für die Gelb-Schwarzen, als er den Ball aus halbrechter Position in die lange Ecke schob. Als erneut Böcker in der 35. Minute das 2:0 erzielte, war die Vorentscheidung gefallen. Nach der Pause agierte der A-Ligist etwas mutiger und so gelang Patrick Schmitz nach einem Konter der Anschlusstreffer zum 1:2 (41.). Kaiseraus Stürmer Lukas Manka aber ließ sich nicht lange bitten und hämmerte das Leder aus 18 Metern humorlos zum 3:1 in den linken Winkel (44.). Als er bald darauf einen Freistoß aus 22 Metern im Neuasselner Tor versenkte, war der Viertelfinaleinzug der Kaiserauer perfekt.

Jetzt lesen

Daran änderte auch das 4:2 durch Til Schneider in der 67. Minute nichts mehr. Neuasseln Trainer Marvin Kohl war trotz des achtbaren Ergebnisses unzufrieden: „Das war kein guter Test für uns. Wir hatten wegen Urlaubs und Verletzungen nur wenige Spieler zur Verfügung und haben uns in den defensiven Zweikämpfen schlecht präsentiert“.

Durch den Sieg Kaiseraus ist auch der BSV Schüren vorzeitig für die KO-Runde qualifiziert. Am Sonntag streiten dann der BSV Schüren und der SuS Kaiserau im direkten Aufeinandertreffen um den Gruppensieg und damit um die vermeintlich bessere Ausgangsposition im Viertelfinale.

Jetzt lesen

SC Husen Kurl - Viktoria Kirchderne 0:0 (0:0)

Im zweiten Spiel des Abends lieferten sich die Teams zunächst einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, ohne zählbaren Erfolg. Das Geschehen spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab, Torchancen blieben Mangelware. Folgerichtig ging es mit einer Nullnummer in die Halbzeit. Auch im zweiten Durchgang wurde mehr gekämpft als gespielt und vieles blieb Stückwerk. Der Bezirksligist aus Kirchderne übernahm das Kommando, ließ aber in Person von Erkan Yigit zwei große Möglichkeiten liegen.

Jetzt lesen

Dann ging das Flutlicht aus und manch einer meinte, das sei auch besser so. Nach der Unterbrechung versuchte die Viktoria mehr Druck auszuüben, doch ein Tor gelang nicht mehr. Es blieb beim torlosen Remis. Lachender Dritter war somit die Mannschaft von Westfalia Wickede, die ohne eigenes Zutun ins Viertelfinale einzog.

Der SC Husen Kurl hingegen muss am Sonntag tatenlos zusehen und darauf hoffen, dass Westfalia Wickede höher als 2:1 gegen den BV Viktoria Kirchderne gewinnt. Nur dann könnte der SC noch in die KO-Phase des Turniers kommen. Die Viktoria ihrerseits könnte am Sonntag mit einem Sieg über Wickede sogar noch den Gruppensieg erringen.

Lesen Sie jetzt