Ex-ASC-Trainer gibt kurz vor Saisonstart Job bei Fußball-Oberligist auf

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Erst im Mai trat der ehemalige ASC-Trainer das Amt an der Seitenlinie beim Niederrhein-Oberligisten FSV Duisburg an. Zwei Wochen vor dem Saisonstart hat der Coach jetzt aber die Reißleine gezogen.

Dortmund

, 25.08.2020, 14:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein ehemaliger Trainer des ASC 09 Dortmund hat kurzfristig sein neues Traineramt verlassen.

Ein ehemaliger Trainer des ASC 09 Dortmund hat kurzfristig sein neues Traineramt verlassen. © Stephan Schuetze

Eigentlich sollte es mit seinem neuen Verein mittelfristig in die Regionalliga gehen. Wie die Rheinische Post zuerst berichtete, räumte der Trainer des Oberligisten FSV Duisburg jetzt allerdings kurz vor dem Beginn der neuen Spielzeit seinen Chefsessel.

Bis zum Herbst 2019 war Daniel Sekic Trainer des ASC 09 Dortmund. Nach dem Ende seiner Tätigkeit in Aplerbeck trat der 44-Jährige Mitte dieses Jahres dann den Job beim Niederrhein-Oberligisten FSV Duisburg an. Im Gepäck hatte Sekic die Hoffnung, mit der ambitionierten Mannschaft in der kommenden Saison um den Aufstieg in die Regionalliga mitzuspielen. Die schwierige Situation rund um das Coronavirus machte den großen Plänen allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Aufwand in dieser Form zu hoch

Von der Rheinischen Post wird Sekic deshalb wie folgt zitiert: „Als ich verpflichtet wurde, hieß es, dass mittelfristig der Aufstieg in die Regionalliga angepeilt werden soll. Im Moment wäre es aber nur gegen den Abstieg gegangen, wobei der momentane Kader für eine 23er-Liga auch zu knapp besetzt ist. “

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Deshalb, so Sekic, sei er zu dem Entschluss gekommen, dass er das Traineramt trotz des ungünstigen Zeitpunkts niederlegen müsse. Gepaart mit dem Aufwand, den er betreiben würde, ergebe das Ganze letztlich keinen Sinn - zumal der selbständige Unternehmer auch beruflich stark eingebunden ist.

Dennoch betonte der ehemalige ASC-Trainer gegenüber der Rheinischen Post, dass es zwischen ihm und dem Verein menschlich hervorragend funktioniert hätte. Vor allem mit dem Sportchef Erol Ayar sei er gut ausgekommen. „Daran hat es auf jeden Fall nicht gelegen“, wird der 44-Jährige zitiert.

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