Ex-Coach vom FC Brünninghausen findet neuen Verein, nun könnte es zum Wiedersehen kommen

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Nach dem Aus beim FC Brünninghausen hat der Trainer einen neuen Job für die kommende Saison gefunden. Geht alles gut, wird er in der nächsten Saison dann als Gast beim FCB sein.

Dortmund

, 11.02.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neue Aufgabe: Der ehemalige Coach des FC Brünninghausen wird in der kommenden Saison den FC Iserlohn trainieren und damit Nachfolger vom jetzigen Trainer Mario Plechaty, der das Team zum Saisonende verlassen wird. Damit kommt es für den 28-Jährigen zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein, sofern Iserlohn – aktuell in der Westfalenliga nur mit zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz – in der Liga bleibt.

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte sich der FCB von seinem damaligen Trainer getrennt. Damals kritisierte der 28-Jährige, dass die Entlassung nicht korrekt abgelaufen ist. Das sieht er auch aktuell noch so. „Mit der Trennung an sich hatte ich kein Problem. Es ging mir mehr darum, wie es gelaufen ist. Mittlerweile haben wir uns ausgesprochen und sind im Guten auseinander gegangen“, sagt der Coach.

Stolz auf Vertrauen beim FC Iserlohn

Insgesamt habe Maximilian Borchmann eine tolle Zeit in Brünninghausen gehabt und er sei stolz, dass der Verein ihm so viel Vertrauen geschenkt habe. „Das ist nicht selbstverständlich gegenüber einem Trainer“, meint Borchmann, der auch sagt, dass er sehr froh über die Zeit beim FCB ist und dass die Phase sehr lehrreich für ihn war.

Ex-Coach vom FC Brünninghausen findet neuen Verein, nun könnte es zum Wiedersehen kommen

Maximilian Borchmann wird in der kommenden Saison den FC Iserlohn trainieren. © Stephan Schuetze

Nun heißt seine neue Aufgabe FC Iserlohn. Ein Klub, den er bestens kennt. Bis zur B-Jugend durchlief Borchmann alle Mannschaften beim FCI bis er dann später zu den A-Junioren des TSC Eintracht Dortmund wechselte. Zudem trainierte er während seiner Zeit beim FC Brünninghausen auch die C-Jugend des FC Iserlohn. Dort gelang ihm als Co-Trainer der Aufstieg in die Regionalliga.

Maximilian Borchmann peilt mit dem FCI einen Mittelfeldplatz an

Zum damaligen Zeitpunkt betreute er das Team zusammen mit Oliver Ruhnert, dem aktuellen Geschäftsführer Sport beim 1. FC Union Berlin und damaligen Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04. „Deswegen war der Kontakt nach Iserlohn immer da und ich kenne den Verein gut“, sagt der Übungsleiter.

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Für die kommende Saison ist ein gesicherter Mittelfeldplatz das Ziel des FCI. „Wir wollen versuchen, nicht in den Abstiegskampf zu kommen. Zudem wollen wir in Iserlohn wieder mehr Identifikation mit der Stadt erreichen.“ Daher befinden sich die sportliche Leitung des Teams um Lukas Lenz und Dominik Lipki gerade in Gesprächen, ehemalige Iserlohner Spieler oder Kicker, die in Iserlohn wohnen, für die Mannschaft zu begeistern. Zudem sollen einige Akteure aus der A-Jugend eine Chance in der Westfalenliga bekommen.

Das Aufeinandertreffen mit dem FCB wird ein „besonderes Spiel“

In der Rückrunde will sich Borchmann nun ein Bild von den Teams in der Westfalenliga machen und die Mannschaften beobachten. Falls der FC Iserlohn in der Liga bleibt, freut sich der Trainer bereits auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison. „Sicher wird es für mich ein besonderes Spiel – keine Partie wie jede andere.“

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