Ex-Juniorenspieler des BVB wechselt zu Verein in die Premier League

Fußball

Ein Leistungsträger der letztjährigen U19-Mannschaft von Borussia Dortmund spielt erst bei Manchester United vor - und hat nun bei einem Klub aus der Premier League unterschrieben.

Dortmund

, 01.10.2020, 14:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein ehemaliges BVB-Talent spielt jetzt in England.

Ein ehemaliges BVB-Talent spielt jetzt in England. © AFP

Von Borussia Dortmunds U23 hatte Reda Khadra einen Vertrag vorliegen. Der 19-Jährige lehnte allerdings ab – und begab sich anderweitig auf Klubsuche. Nun hat er einen Verein gefunden: Den Offensivmann, der zuletzt 25 Mal für die U19 der Borussia unterwegs und einmal in Diensten der Dortmunder U23 auf dem Platz war, zieht es nach England.

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Brighton & Hove Albion hat Khadra mit einem Kontrakt ausgestattet. Und der sei „sehr glücklich darüber“, sagt sein Berater Antonio Ortega Suarez von der Agentur Ortega Sports International. Der BVB, der den schnellen Offensivmann seit 2016 in seinen U-Teams beschäftigte, kassiert eine Ausbildungsentschädigung.

BVB hat sich fair verhalten

„Borussia Dortmund hat sich sehr fair verhalten“, sagt Suarez. „Sie waren offen und bereit, mit Vereinen zu sprechen.“ Unter anderem mit Stoke City stand Khadra in Kontakt. Dieser Klub habe die geforderte Summer aber nicht zahlen wollen, erklärt sein Berater im Gespräch mit dieser Redaktion. Über Manchester United, wo der Angreifer ebenfalls vorstellig wurde, landete Khadra jetzt in Brighton.

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„Der Verein hat einen klaren Plan mit Reda“, meint Suarez. „Sie haben im Offensivbereich einen schnellen, kreativen Spieler gesucht.“ Nun werde sich der Außenstürmer erst einmal in der vereinseigenen U23-Mannschaft beweisen. Jedoch: „Es soll schnell nach oben gehen“, betont Suarez, der für Jugendspieler prinzipiell gute Chancen sieht, in Brightons Profi-Mannschaft anzukommen.

Seit 2017 ist der Klub kontinuierlicher Teil der Premier League, kam zuletzt auf Rang 15 ins Ziel. Künftig will sich Khadra, der während der langen Vereinssuche im Sommer „viel Geduld“ (Suarez) gebraucht habe, in dieser Top-Liga messen dürfen. Sein Berater sagt: „Reda ist noch kein fertiger Spieler, aber ich glaube an ihn.“

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