Flutlicht, Ponys und ein Imbisswagen: Was Dortmunder Klubs mit Fördergeldern machen würden

Aktion Leuchtfeuer

Das Sparda-Leuchtfeuer ist eine Aktion, an der sich sehr viele Dortmunder Sportvereine beteiligen. Fördergelder will sich schließlich niemand entgehen lassen. Doch was würde man eigentlich damit tun?

Dortmund

, 11.09.2019, 15:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer den Dortmunder Sportvereinen in den sozialen Netzwerken folgt, kommt in diesen Tagen nicht an ihnen vorbei: Die Beiträge, die um Unterstützung beim „Sparda-Leuchtfeuer“ bitten.

6000 Euro für Platz eins

Eine Aktion der Bank, die insgesamt 200.000 Euro an Fördergeldern an Vereine vergibt, die sich vorher dort beworben und danach besonders gut für sich selbst getrommelt haben. Denn die Anzahl der Stimmen für den jeweiligen Klub bestimmt am Ende darüber, ob und wenn ja wie viel Geld fließt.

Für die drei Vereine mit den meisten Stimmen gibt es 6000 Euro, für die Plätze vier bis sieben 5000, das geht so weiter bis Platz 41 bis 50, für den es immerhin noch 1000 Euro gibt. Hinzu kommen 20 mal 2500 Euro, die von einer regionalen Jury vergeben werden.

Wohin mit dem Geld?

Doch was würden die Dortmunder Klubs eigentlich mit dem Geld machen? Die meisten würden in die Vereinsjugend investieren. Doch es gibt auch konkrete Vorhaben. Wir haben uns durch die bisher eingereichten Bewerbungen gewühlt (man kann sich noch bis zum 24. September anmelden) und fünf Highlights herausgesucht.

Grundsätzlich ist aber natürlich jedes Ansinnen der Dortmunder Klubs wichtig und unterstützenswert.

Flutlicht, Ponys und ein Imbisswagen: Was Dortmunder Klubs mit Fördergeldern machen würden

Ponys würden dem Dortmunder Reiterverein sehr helfen. © picture alliance/dpa

1. Reiterverein Dortmund-West e.V.: Ponys! Weil in der unmittelbaren Nähe des Reitervereins in Bövinghausen eine private Reitschule geschlossen wurde, hat der RV der Schule zwei Ponys per Ratenzahlung abgekauft. Doch zwei Ponys reichen nicht, es stehen viele Kinder auf der Warteliste.

Flutlicht, Ponys und ein Imbisswagen: Was Dortmunder Klubs mit Fördergeldern machen würden

Ein Imbisswagen würde den Dortmund Wanderers gut zu Gesicht stehen. © picture alliance / dpa

2. Dortmund Wanderers: Imbisswagen und ein mobiler Backstop! Neben einem mobilen Battingscage, neuen Baseballschlägern, Trikotsätzen und dem Ausbau zum Leistungsstützpunkt wünschen sich die Baseballer von den Dortmund Wanderers einen mobilen Backstop und einen Imbisswagen. Bei den Heimspielen sollen schließlich auch die Zuschauer verköstigt werden.

Flutlicht, Ponys und ein Imbisswagen: Was Dortmunder Klubs mit Fördergeldern machen würden

Flutlicht-Masten - ganz so groß sollen sie beim TSC Hansa aber nicht sein. © picture alliance/dpa

3. TSC Hansa: Flutlicht! Wenn es dunkel wird, müssen die Hanseaten auf einigen Plätzen einpacken. Vier bis sechs Plätze würden sie gerne mit Flutlicht bestrahlen und - wenn möglich - auch noch eine automatische Bewässerungsanlage installieren. Dafür müsste es aber schon einer der vorderen Plätze sein.

Flutlicht, Ponys und ein Imbisswagen: Was Dortmunder Klubs mit Fördergeldern machen würden

Vielleicht wird in Aplerbeck auch bald gepritscht. © picture alliance/dpa

4. DJK Ewaldi Aplerbeck: Beachsportanlage! In Aplerbeck sollen bald die Laster mit dem Sand anrollen, wenn es nach der DJK geht. Beachhandball, Beachvolleyball, Beachminton, Beachbasketball, Beachsoccer - alles Sportarten, mit denen Ewaldi die Jugend in Zukunft gerne begeistern möchte.

Flutlicht, Ponys und ein Imbisswagen: Was Dortmunder Klubs mit Fördergeldern machen würden

Über neue Tauchausrüstung würde sich der TSC Dortmund freuen. © picture alliance / dpa

5. TSC Dortmund e.V. 1959: Taucher-Ausrüstung! Klingt nicht mehr ganz so kurios, wenn man weiß, dass der TSC der älteste Tauchverein in Dortmund ist und bei seinen Tauchkursen natürlich auch Leih-Ausrüstungen anbietet. Diese sollen durch die Fördergelder erneuert beziehungsweise gewartet werden.

Alle Ansinnen der Dortmunder Klubs sind auf der Website der Aktion einsehbar.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt