Fortsetzung vor der Spruchkammer

DORTMUND Fußball-Kreisliga: Das A3-Ligaspiel zwischen den Zweitvertretungen von Phönix Eving und VfL Hörde findet seine Fortsetzung vor der Spruchkammer. Beide Seiten beurteilen den Abbruch (Spielstand 3:2) unterschiedlich.

von Von Alexander Nähle

, 07.11.2007, 18:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS Oespel-Kley gewann bei Karlsglück Dorstfeld

SuS Oespel-Kley gewann bei Karlsglück Dorstfeld

 

Jürgen Schäfer, Evings Trainer, kommentierte: „Der Schiedsrichter wollte einem Hörder Rot zeigen, es war nicht der erste Feldverweis.“ Daraufhin hätten die Hörder den Schiedsrichter verfolgt. „Ich habe mich später schützend vor seine Kabine gestellt.“

 Phönix mit Punktausbeute nicht zufrieden

Anders sah das Martin Klattkewitz, Co-Trainer des VfL. „Dem Schiedsrichter war das Spiel schon zuvor entglitten. Als unser Spieler El Bouazzatti den Gegner böse foulte, wollte der Schiedsrichter eine Karte ziehen, darauf kam es aber nur zu einem Gerangel, keiner Schlägerei. Warum der Schiedsrichter die Partie abgebrochen hat, wollte er uns nicht sagen. Ordner habe ich übrigens nicht gesehen. Mit dem Gegner aber kamen wir hinterher wieder klar.“ Zum Sportlichen: Phönix ist mit der Punktzahl acht (wahrscheinlich kommen drei für die erwähnte Partie hinzu) nicht zufrieden, selbst wenn in der einen oder andere Partie das Pech auf Phönix-Seite gestanden habe.

Trainer Schäfer bemängelt Trainingsbeteiligung und -einstellung während der Einheiten. Dass mit Elias Esti „der Kopf der Mannschaft“ mit einem Trümmerbruch im Fuß mehrere Monate ausfällt, trifft die Evinger hart. Tief im Keller auch der VfL: „Wir steigen nicht ab“, sagt Martin Klattkewitz im Brustton der Überzeugung.

FC Hangeney bewegt sich Richtung Keller 

In Richtung Keller bewegt sich der FC Hangeney. „Nach dem 2:3 gegen Maroc stehen wir zu Recht unten“, sagt Trainer Frank Meyer. „Unser Gegner kam relativ spät, hatte nur wenig Aufwärmzeit. Da dachten wir wohl, es läuft von selbst.“ Das Resultat: Nur noch ein Punkt trennt Hangeney von der Abstiegszone in der Gruppe A1.

Fortuna Dorstfeld hält Anschluss zur Spitze

Weiter oben versucht Fortuna Dorstfeld, den Anschluss an die Spitze zu halten. „Wir liegen sechs Punkte hinter dem Soll“, erklärt Coach Jörg Mielers. Auf Konsequenzen muss sich Leonardo Freudenberg einstellten. Seine „völlig überflüssige Rote Karte beim Stande von 5:1“ ärgerte Mielers. „Er kann nach seiner Sperre erst mal in der 2. Mannschaft spielen.“ Mehmet Turgay zog sich eine Halswirbelverletzung zu und fällt laut Mielers drei bis vier Monate aus.

TSC Eintracht hat alle Mann an Bord

Der TSC Eintracht bekommt es in der „A2“ mit dem Schlusslicht PTSV Dortmund zu tun. „Das ist das schwierigste Spiel der Saison“, sagt Eintracht-Coach Klaus Rohe. „Mit einem Sieg können wir uns Luft verschaffen.“ Alle Mann sind an Bord, zudem sieht Rohe, dass „wir uns stabilisiert haben“.

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