Hält der Kirchhörder SC dem Angriff des TuS Bövinghausen und Thorsten Legat stand?

Fußball-Landesliga

Der Tabellenzweite TuS Bövinghausen empfängt den Tabellenführer Kirchhörder SC. Der TuS muss die Partie gewinnen, um Anschluss zu halten. Wir schreiben auf, wie es zum Topspiel gekommen ist.

Dortmund

, 21.09.2019, 10:30 Uhr / Lesedauer: 3 min
Hält der Kirchhörder SC dem Angriff des TuS Bövinghausen und Thorsten Legat stand?

Nico Legat (l.) und Ali Abou-Saleh wollen es gegen Mehmet Sahin besser machen als beim Hecker-Cup. © Stephan Schuetze

Bisher steht es 1:0 für den Kirchhörder SC im direkten Duell gegen den TuS Bövinghausen. Beide Teams trafen im August im Finale des Hecker-Cups aufeinander, das der KSC über 90 Minuten dominiert und verdient mit 4:1 gewonnen hat. „Für die heutige Leistung schäme ich mich“, sagte Bövinghausens Trainer Thorsten Legat.

Am Sonntag (15 Uhr, Provinzialstraße 273) treffen die Konkurrenten zum zweiten Mal aufeinander, in der Landesliga. Es ist das absolute Topspiel. Der Tabellenzweite TuS Bövinghausen (12 Punkte, fünf Spiele) empfängt den Spitzenreiter Kirchhörder SC (16 Punkte, sechs Spiele). Wir schauen einmal zurück, was seit dem Finale beim Hecker-Cup passiert ist.

Jetzt lesen

10. August: Der TuS Bövinghausen startet mit einer Niederlage in die neue Spielzeit. 0:1 heißt es am Ende vor mehr als 1000 Zuschauern gegen den FC Frohlinde. Thorsten Legat kündigt an, dass „die Jungs in der kommenden Woche ein anderes Gesicht zeigen“.

11. August: „Ein guter Tag“, formuliert Kirchhördes Torhüter Florian Ernst nach dem 1:0-Derbyerfolg gegen den Hombrucher SV. Der Neuzugang hat mit tollen Paraden einen großen Anteil am Erfolg, den Simon Rudnik per Foulelfmeter sicherstellt.

18. August: Der Kirchhörder SC lässt dem Bövinghausen-Bezwinger FC Frohlinde keine Chance und gewinnt mit 4:1. „Viel besser hätte der Start nicht laufen können“, sagt Kapitän Mustafa Yüksel. Der TuS Bövinghausen feiert mit dem 4:2 gegen Viktoria Resse den ersten Dreier nach dem Aufstieg. Nach dem 0:1 zum Start gegen Frohlinde und dem 2:5 im Westfalenpokal gegen den DSC Wanne-Eickel hatte sich Thorsten Legat einen Maulkorb auferlegt und gibt nach Spielschluss keinen Kommentar ab.

25. August: Bövinghausen gewinnt auch gegen DJK Wattenscheid mit 6:3. Vater des Erfolges ist Legat, der während der Partie die Taktik umstellt und in Florian Juka, Ali Abou-Saleh und Marc-Sascha Reinholz drei Torschützen einwechselt. Der Kirchhörder SC sammelt auch ohne Trainer Sascha Rammel (musste zur Taufe) die Punkte sieben, acht und neun ein. Diesmal ist Resse nur ein Spielball. Andrej Mura trifft doppelt beim 3:0-Sieg.

Jetzt lesen

30. August: Der TuS Bövinghausen demonstriert seine eigene Stärke im Derby gegen den SV Brackel 06. Vor 500 Zuschauern heißt es am Ende 5.1 für den TuS. Sebastian Mützel trifft doppelt. „Die Moral stimmt, die Leidenschaft stimmt. Wir kommen immer besser in Fahrt“, kommentiert Legat.

1. September: Der Kirchhörder SC lässt zum ersten Mal Federn. Und das nach einer 2:0-Führung gegen DJK Wattenscheid. Am Ende heißt es 2:2. „Selbst wenn es insgesamt gut läuft, kann ich nach diesem Spielverlauf in diesem Moment nicht glücklich über den Start sein“, sagt KSC-Coach Rammel.

8. September: Der nächste Derby-Sieg für den Kirchhörder SC. Dem 1:0 gegen den Hombrucher SV folgt ein 3:2 gegen den SV Brackel – und das nach einem 0:2-Rückstand. Ausgerechnet der Ex-Brackeler Viktor Schumacher erzielt in der 90. Minute den Siegtreffer. „Der Glaube ist im Derby immer da. Ein 0:2 ist immer umdrehbar“, sagt Schumacher.

Zur gleichen Zeit gewinnt der TuS Bövinghausen sein viertes Spiel in Serie und fertigt Langenbochum mit 4:0 ab. Zum zweiten Mal trifft Mützel doppelt. Trotz der Souveränität sagt Legat. „Das können wir noch besser.“ Fast schon eine Drohung an die Konkurrenz.

15. September: Der TuS Bövinghausen ist spielfrei. Der KSC erledigt pflichtgemäß seine Hausaufgabe gegen Langenbochum (3:0). „Das Spiel hat heute keinen Spaß gemacht. Wir haben bei der Wärme zu wenig investiert, um besser auszusehen“, sagt Rammel. In der Tabelle sieht es für den KSC aber blendend aus, der mit 16 Punkten vor dem TuS Bövinghausen (12) die Liga anführt.

Jetzt lesen

18. September: Im Interview sagt KSC-Kapitän Mustafa Yüksel, dass er vor dem Topspiel gegen den TuS Bövinghausen keinen Favoriten erkennen kann. „Wir wollen das Spiel aber gewinnen“, sagt er. Dass es nicht leicht wird, weiß Mustafa Yüksel. „Deren Offensive ist überragend besetzt.“

19. September: Zu der überragenden Offensive des TuS Bövinghausen gehört Sebastian Mützel (6 Tore). „Persönlich läuft es für mich natürlich ganz gut, aber ich habe es ja schon am Anfang der Saison gesagt: Bei mir steht im Vordergrund, dass wir als Mannschaft Erfolg haben. Wer die Tore schießt, ist egal“, sagte Mützel.

Jetzt lesen

22. September: Der TuS Bövinghausen empfängt den Kirchhörder SC. Mehr Topspiel geht nicht am siebten Spieltag der Fußball-Landesliga. Der KSC kann der Konkurrenz mit einem Erfolg enteilen, der TuS Bövinghausen will näher an den KSC heranrücken. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf das Duell am Sonntagnachmittag freuen.

Lesen Sie jetzt