Hannibal-Trainer Hamsa Berro möchte seinen eigenen Spieler zu einem anderen Klub vermitteln

Fußball-Bezirksliga

Lange musste der TuS Hannibal in der vergangenen Bezirksliga-Saison um den Klassenerhalt zittern. Jetzt läuft es aber besser. Auch dank eines 19-jährigen Talentes mit Bundesliga-Erfahrung.

Dortmund

, 26.09.2019, 15:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hannibal-Trainer Hamsa Berro möchte seinen eigenen Spieler zu einem anderen Klub vermitteln

Hannibal-Coach Hamsa Berro hat kein Problem, sein bestes Talent weiterzuvermitteln. © © Schaper

Hannibals Trainer Hamsa Berro kann seine aktuelle Gefühlslage nicht so richtig beschreiben. Er sei nicht unzufrieden damit, was sein Team bisher geleistet hat. Aber so richtig zufrieden ist er auch nicht. „Wir hätten schon vier Punkte mehr auf dem Konto haben können, dann wären wir auch näher an der Spitze“, sagt er.

Mit elf Punkten liegt Hannibal auf Rang fünf

In der vergangenen Spielzeit landetete der Fußball-Bezirksligist TuS Hannibal noch auf dem enttäuschenden Platz zwölf und musste lange um den Klassenerhalt bangen. Aktuell rangiert der TuS mit elf Zählern aus sieben Partien schon auf Platz fünf. „Deshalb bin ich auch nicht unzufrieden.“

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Er traut seinem Team aber mehr zu, als Platz fünf. Die Partien gegen den Tabellenführer DJK TuS Körne (2:5) und gegen den Dritten Türkspor Dortmund (1:6) sprechen da eine andere Sprache. „Wir haben die Partien verdient verloren, klar, aber wir müssen immer wieder mit Ausfällen leben“, sagt Berro.

TuS Hannibal hat schon 20 Tore kassiert

Vor allem in der Defensive mache sich das bemerkbar. 20 Tore hat das Team kassiert. „Wir haben noch nicht einmal mit der identischen Viererkette gespielt. Das spiegelt sich in den Partien wider“, sagt Berro. Ibrahim Berro, Dominik Lipinski, Ibrahim Shahoud und Soufian Abaraghoin haben allesamt erst dreimal gespielt. Die einzige Konstante ist Ayoub Boulila.

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Und das Talent hat seine Klasse schon bewiesen. „Man merkt in jedem Spiel, dass der Junge in der U19-Bundesliga bei Essen gespielt hat. Und das, obwohl er sich mit einer Schambeinentzündung herumplagt“, sagt Berro. Der Außenverteidiger habe laut Berro eigentlich nichts in der Bezirksliga zu suchen. „Wenn er bei 100 Prozent und beschwerdefrei ist, werde ich ihm helfen, einen höherklassiegen Klub zu finden. Das habe ich ihm versprochen.“

Mahmoud Najdi hat schon zehn Treffer erzielt

Gut in Form ist auch schon Zehner Mahmoud Najdi, der mit acht Treffern zweitbester Schütze der Bezirksliga 8 ist. Nur David Bernsdorf (11 Tore) vom SSV Mühlhausen hat häufiger getroffen. „Mahmoud spielt eine gute Runde, auf jeden Fall. Aber auch er hat noch Achillessehnenprobleme“, sagt Berro.

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Er weiß, dass sein Team noch längst nicht bei 100 Prozenz ist. „Kommen wir bei 100 Prozent an und haben immer die richtige Einstellung, dann können wir gegen jeden Gegner der Liga gewinnen“, sagt Berro. Das soll das Team auch am Sonntag im Derby gegen den VfR Sölde (Sonntag, 15.15 Uhr, Jasminstraße) beweisen.

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