Hombruch-Coach Alex Enke läutet den Abstiegskampf ein: „Zusehen, dass wir 40 Punkte holen“

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Alex Enke wirkte aufgeräumt nach dem 0:3 im Derby gegen den Kirchhörder SC. Nach seinem ersten Spiel als allein verantwortlicher Trainer des Hombrucher SV rief er direkt den Abstiegskampf aus.

Dortmund

, 16.12.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war eine turbulente Woche für den Hombrucher SV. Die Trainer-Entlassung von Sebastian Didion am vergangenen Wochenende, der bis dahin gleichberechtigt mit Alex Enke an der Seitenlinie gewirkt hatte, sorgte für Aufsehen beim Landesligisten.

0:3 im Derby und schwache Leistung

Entsprechend gespannt war so mancher Beobachter auf die Leistung der Hombrucher im Derby beim Kirchhörder SC. Nach dem 0:3 und einer erneut schwachen Leistung nimmt Enke im Interview kein Blatt vor den Mund.

War Kirchhörde so gut oder Hombruch so schwach?

Wir waren tatsächlich bis auf die ersten fünfzehn Minuten heute nicht ebenbürtig und gefühlt auf sehr, sehr vielen Positionen einfach schlechter, fehlerbehafteter, weniger laufbereit und weniger zweikampfhart als der Gegner. Folgerichtig war die Niederlage völlig verdient.

Vor allem in den Zweikämpfen war ein großer Unterschied zu sehen...

Wie gesagt, in den ersten 15 Minuten waren wir gut drin und ab da - mit dem Gegentor - was aus einem furchtbaren Missverständnis entsteht - das war dann der Schalter, der bei uns ins Negative umgelegt wurde. Ab da waren wir nicht mehr griffig und haben folgerichtig nur noch ganz wenige Aktionen gehabt.

Dabei sah es nach dem 3:0 in Brackel eigentlich danach aus, als würde es für den HSV nach oben gehen...

Das war seitdem ein absoluter Negativlauf. Ich glaube, die Pause kommt uns relativ gelegen. Danach müssen wir die Kräfte bündeln – ohne die Ergebnisse zu kennen: Das ist jetzt Abstiegskampf. Wir müssen zusehen, dass wir die 17 Punkte holen, um auch 40 zu kommen.

Hat die Mannschaft die Entlassung von Sebastian Didion noch beschäftigt?

Ich glaube nicht, dass das heute eine große Rolle gespielt hat. Die Spiele vorher waren ja auch schon zum Großteil so schlecht.

Wie geht es jetzt weiter?

Erstmal müssen wir alle ein bisschen abschalten. Es war sicherlich keine gute Hinserie mit einem turbulenten Ende. Eine fiese Serie. Wir müssen jetzt die Köpfe freikriegen und die Kräfte bündeln für das Frühjahr.

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