Hombruch macht Werbung für den Fußball

DORTMUND Wer eine Mannschaft sehen möchte, die auch gegen dicht gestaffelte Gegner ein Top-Spiel aufzieht, ist in Hombruch genau richtig. Mit 6:2 (3:1) deklassierten die Hombrucher in der Landesliga die Kicker vom VfB Habinghorst. Schade für den HSV, dass nicht mehr Zuschauer dem starken Spiel bewohnten.

18.11.2007, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eduardo Cusano (rotes Trikot) hatte gegen Habinghorst alles im Griff.

Eduardo Cusano (rotes Trikot) hatte gegen Habinghorst alles im Griff.

So macht Fußball Spaß. So, das heißt, viel läuft über die staken Außen. Diese rissen den VfB-Abwehrverbund auseinander. Ob nun Emre Konya, Mohamed El Moudni oder Azuka Ede, sie machten Druck, und vorne erledigten die Angreifer ihre Pflicht. Sie hätten es noch öfter tun können, das einzige Manko bei dieser Werbeveranstaltung für den Fußball war das Auslassen weiterer guter Möglichkeiten.

Kurze Schwächephase nach der Halbzeit

Auch die kurze Schwächeperiode nach der Pause sollte den positiven Gesamteindruck nicht trüben. „Wir haben den Ball laufen lassen, hätten früher alles klarmachen können“, erklärte Trainer Samir Habibovic.

Er hatte eine starke erste Hälfte gesehen, in der Alexander Topolewski den Bann brach, nachdem Dennis Szugfil Gästetorwart André Dante zu einer Parade nötigte, die genau vor den Füßen des Angreifers landete (23.).

Kader hat Qualität

Die einzige Unaufmarksamkeit des HSV nutzte Andree Sabra (30.). Eine Chance, ein Treffer – eine Quote, die nicht für die Hombrucher galt. Die machten aus ihrer bis dahin fünften Großchance das 2:1 durch den starken El Moudni.

Als dann Daniel Engel nach Vorarbeit von Daniel Wölk erhöhte, standen die Zeichen auf Sieg. Dass Habinghorsts Patrick Podwysocki auf 3:2 verkürzte, hätte der Partie doch eine Wende geben können. „Günstig, dass wir in einer solchen Phase das 4:2 machen“, sagte Habibovic. Mounir Bazzani war zur Stelle. Jetzt zeigte der HSV, was er kann, welche Klasse im Kader steckt. Allein Alexander Topolewskis Drehschuss nach Konya-Freistoß war das Eintrittsgeld wert (78.). Zu guter Letzt traf auch noch Martin Ringwelski.

HSV: Braun – Cusano, Engel, Szugfil (75. Ringewlski) – Ede (63. Ribeiro), Konya, Wölk, El Moudni – Enke – Bazzani (68. Kotlewski), Topolewski.Tore: 1:0 Topolewski (23.), 1:1 Sabra (30.), 2:1 El Moudni (35.), 3:1 Engel (43.), 3:2 Podwysocki (51.), 4:2 Bazzani (63.), 5:2 Topolewski (68.), 6:2 Ringwelski (82.).

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