Hombruchs Jugend macht es den Herren aus Wickede nicht gerade leicht

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Die Dortmunder Klubs bereiten sich intensiv auf den bevorstehenden Meisterschafts-Start vor. Am Dienstagabend trafen die beiden Dortmunder Traditionsvereine Wickede und Hombruch aufeinander.

Dortmund

, 28.01.2020, 23:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aber nicht nur der Westfalenligist Westfalia Wickede und die in der Westfalenliga spielende A-Jugend des Hombrucher SV testeten ihre Form vor dem Punktestart am 9. Februar. Auch der Bezirksligist TuS Eichlinghofen war im Einsatz, traf am Dienstagabend auf den Dortmunder A-Ligisten TSC Eintracht.

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Westfalia Wickede - Hombrucher SV 1:0 (0:0)

„Wir haben den Herren aus der Westfalenliga ganz gut Paroli geboten“, freute sich HSV-Trainer Justin Martin trotz der Niederlage seiner jungen Mannschaft gegen das etablierte Team aus Wickede. „Ich bin total einverstanden mit der Leistung meiner Mannschaft. Man kann sagen, dass wir von der 10. bis 60. Minute das Spiel sogar dominiert haben“, zeigte sich Martin hocherfreut. „Auch als der Gegner nach der Pause sein System leicht umgestellt hat, haben wir darauf ordentlich reagiert. Erst mit dem Durchwechseln in den letzten 30 Minuten wurde das Spiel bei uns ein bisschen wilder.“

In diese Zeit fiel letztlich auch der Moment, in dem Westfalia Wickede das Spiel für sich entscheiden konnte. In der 85. Minute traf Kaniwar Uzun zum 1:0.

Komplimente für die junge Hombrucher Mannschaft gabs auch von Wickede-Trainer Alexander Gocke: „Hombruch hat das in der 1. Halbzeit wirklich gut gemacht. Sie haben uns aggressiv angelaufen. Wir haben in einer Szene die frühe Führung verpasst. Der HSV wurde in der Folge immer dominanter.“

Erst in der zweiten Halbzeit erarbeitete sich Westfalia Wickede mit einer leichten Umstellung von zwei Spitzen auf eine mehr Spielanteile. „Da haben wir uns wohler gefühlt, viel mehr Bälle abgefangen und letztlich das entscheidende Tor gemacht“, sagte Gocke.

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TuS Eichlinghofen - TSC Eintracht 2:2 (0:1)

Im Spiel des Bezirksligisten Eichlinghofen gegen den A-Ligisten sah es lange Zeit so aus, als könnte der TSC Eintracht gegen den eine Klasse höher spielenden Klub tatsächlich einen Auswärtssieg mitnehmen. Durch die Tore von Niklas Maranca drei Minuten vor der Pause und Jannis Hammelstein zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff führte der TSC bis zur 75. Minute mit 2:0. Erst dann schlugen Marcel Dickehut (75.) und Nikolas Rose (90.) noch für den TuS zu.

Eichlingshofens Co-Trainer Patrick Semper war trotzdem nicht unzufrieden mit den Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben ja im Moment einen ziemlich großen Kader und zur zweiten Halbzeit eine komplett andere Elf spielen lassen. Die war etwas offensiver ausgerichtet, was uns letztlich die zwei Tore zum Ausgleich beschert hat.“ Trotz der beiden Gegentore mochte Semper aber auch mit der defensiven Leistung seiner Mannschaft nicht zu hart ins Gericht gehen. „Das erste Gegentor war ein Fernschuss, dem zweiten ging ein Fehlpass voraus. Aber ansonsten hatten wir das Spiel auch defensiv ganz gut unter Kontrolle - gegen einen wirklich starken und gut organisierten Gegner.“

So hatte auch TSC-Trainer Dennis Empting sein Team gesehen. „Ich bin echt sehr zufrieden mit dem, was wir hier gezeigt haben. Vielleicht haben wir uns in der zweiten Halbzeit angesichts der geballten TuS-Offensive etwas tief fallen lassen. Aber sonst war das schon sehr gut.“

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