In Huckarde soll wieder eine Einheit entstehen

Amateurfußball

Marcel Land, Sportlicher Leiter von Fußball-Bezirksligist Westfalia Huckarde, muss sich nicht beeilen, um die Nachfolge von Trainer Robert Podeschwa zu klären. Wie berichtet, übernehmen Markus Gerstkamp, Christian Klecz und Tobias Ahland die Mannschaft bis zur Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

Dortmund

, 08.11.2017, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trainer Robert Podeschwa (l.) hat Huckarde verlassen, sein Sohn Angelo spielt weiter für die Westfalia.

Trainer Robert Podeschwa (l.) hat Huckarde verlassen, sein Sohn Angelo spielt weiter für die Westfalia. © Laryea

Podeschwa hatte in der vergangenen Woche seinen Job niedergelegt, weil er sich nach Vorfällen eigener Spieler nicht mehr auf einer Linie mit dem Vorstand sah. „Ich möchte nicht, dass mein Name mit solchen Vorfällen in Verbindung gebracht wird“, sagte er. Was genau vorgefallen war, wollten weder er noch der Vorstand mitteilen.

„Ich bin dem Verein sehr verbunden, da war es für mich klar, jetzt erstmal auszuhelfen“, sagte Gerstkamp. Klecz fügt hinzu: „Ja, und wenn Markus das macht, möchte ich ihm helfen. Ich habe die Ursachen für die Trennung als Mitarbeiter der Juniorenabteilung nicht mitbekommen. Aber wenn die Westfalia Unterstützung benötigt, springe ich kurzfristig ein.“

„Stimmung zuletzt angespannt“

Land erklärt: „Was wir sagen können, ist, dass die Stimmung in der Mannschaft zuletzt angespannt war. Wir hatten hier immer eine Einheit. Und die ist zuletzt etwas auseinandergebröckelt. Die Vorfälle, die Robert geschildert hat, waren der Tropfen auf den heißen Stein. Ich möchte das aber nicht als Kritik an Robert verstanden sehen. Ich konnte seine Entscheidung nachvollziehen. Robert bleibt ja auch Spieler unserer Alten Herren. Und sein Sohn Angelo spielt auch weiter für uns.“

Der Sportliche Leiter gibt zu bedenken, dass es allerdings auch noch keine Einigung über eine Vertragsverlängerung für die kommende Saison gegeben habe . „Daher können wir uns jetzt, während das Trio übernimmt, Gedanken über eine neue Philosophie machen.“ Und die Lösung lautet nicht Gerstkamp/Klecz, die vor einigen Jahren schon mal Trainer waren. Land hätte sehr gerne, wenn der neue Chef bald feststeht. „Wir führen bereits während dieser Woche Gespräche. Ich hoffe, dass wir uns schnell einigen.“

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