Innenverteidiger: Kevin Kastner ist der Anker im Sölder Nachwuchsbecken

hzElf des Jahres

Kevin Kastner gilt als Urgestein beim VfR Sölde. In einer jungen Mannschaft ist er mit 28 Jahren einer der Erfahrensten im Team. Zum alten Eisen gehört der Innenverteidiger aber noch lange nicht.

Dortmund

, 11.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Kevin Kastner ist so etwas wie die gute Seele beim VfR Sölde. Der heute 28 Jahre alte Innenverteidiger spielte bereits von der E- bis zur C-Jugend im Verein. Nach einem Abstecher über Aplerbeck kehrte er schließlich wieder zurück zu seinem Jugendverein - und ist dort sei nunmehr sieben Jahren nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.

Auch in diesem Jahr spielte Kastner wieder eine starke Runde. Dass er dabei mit 28 Jahren fast schon zum alten Eisen beim VfR gehörte, liegt am Umbruch und der Neuausrichtung im Verein mit vielen jungen Spielern. Rost hat der eigentlich noch gar nicht so alte Mann aber noch lange nicht angesetzt.

Auf dem Platz: Mit seinen 28 Jahren gehört Kevin Kastner zu den erfahrenen Spielern im Kader des VfR Sölde. Er ist der Anker, an dem sich die jüngeren Kicker in der Defensive festhalten können. Für seinen Trainer Sebastian Grundmann ist der Innenverteidiger als Kapitän und Führungsspieler wichtiger Ansprechpartner auf dem Platz. Und dort ist das Sölder Urgestein längst unverzichtbar. Kastner überzeugt durch seine Zweikampf- und Kopfballstärke, verfügt zudem über ein sehr gutes Passspiel. Seine fehlende Schnelligkeit auf dem Feld kompensiert der Abwehrchef zudem durch sein gutes Stellungsspiel. Garniert wird das Gesamtpaket mit einer „gewissen Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor“, wie Sebastian Grundmann erklärt. In dieser Saison traf Kastner immerhin drei Mal.

Innenverteidiger: Kevin Kastner ist der Anker im Sölder Nachwuchsbecken

Kevin Kastner schmeißt sich in einen Schuss von Dennis Gazioch. © Nils Foltynowicz

Neben dem Platz: Während er auf dem Platz ständig unter Strom steht und seine Mitspieler auch mal ein paar Dezibel lauter dirigiert, gilt Kastner abseits der Asche-, Rasen- oder Kunstrasenplätze dieser Welt als ruhig und gelassen. „Mit 28 geht man eben nicht mehr jedes Wochenende zwei Tage raus und feiert“, sagt Kastner mit einem Lachen. „Mittlerweile steht eben die Familie im Mittelpunkt.“ Ansonsten macht es sich der Sölder aber auch gerne mal auf dem Sofa gemütlich und schaut Serien. Angesagt sind unter anderem Suits und Prison Break

Ein Spieler wie: Nimmt man sich eine Schüssel, wirft die Zutaten „gutes Stellungsspiel, „hervorragende Spieleröffnung“, „Zweikampfstärke“ und „Führungsspieler“ hinein, mischt alles mit einem Handmixer auf höchster Stufe zusammen. Fügt dann noch etwas „fehlende Schnelligkeit“ hinzu und backt das Ganze bei 27 Grad etwa 90 Minuten auf dem grünen Rasen, kommt ein Mats Hummels dabei heraus. Lasst es Euch schmecken, liebe Sölder.

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