Innenverteidigung: Andreas Brach vom TuS Körne hält das Team auf und neben dem Platz zusammen

hzElf des Jahres

Andreas Brach hält die Abwehr beim TuS Körne schon seit einigen Jahren zusammen. Sein Trainer traut dem 28-Jährigen sogar mehr zu, als die Bezirksliga. Doch die Frage ist: Will er das überhaupt?

Dortmund

, 11.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Der TuS Körne hat als Aufsteiger in die Bezirksliga ein überragendes Jahr gespielt, landete am Ende der Saison hinter den beiden Übermannschaften der Liga, TuS Bövinghausen und FC Nordkirchen, auf einem richtig starken dritten Platz. Das lag auch an Innenverteidiger Andreas Brach, der nicht nur hinten alles zusammenhielt, sondern auch vorne gerne mal traf.

Sechs Tore weist seine Statistik auf, doch fast noch wichtiger als seine Leistung auf dem Feld ist die innerhalb der Mannschaft.

Auf dem Platz: Sein Trainer Dominik Grobe bezeichnet Andreas Brach „als absolutes Tier. Er lebt von seiner Physis, ist unglaublich schnell. Es gibt in der Liga nur ganz wenige, die schneller sind auf seiner Position.“ Brach selbst sagt schmunzelnd: „Das muss ich auch, weil es fußballerisch manchmal fehlt. Das, was ich kann, versuche ich mit viel Ruhe zu machen.“ Ein Riesenvorteil von Brach: Er ist flexibel einsetzbar, kann auch mal vorne spielen oder im Mittelfeld. Zudem ist er mit 28 Jahren im Körner Team mittlerweile einer der Älteren, trotzdem unglaublich ehrgeizig und hat sich vor allem in diesem Bezirksliga-Jahr als Führungsspieler bewährt. „Mittlerweile ist er ein Lautsprecher“, sagt Grobe, der sich schon das eine oder andere Mal gefragt hat, warum Brach nicht eigentlich viel höher spielt. Die Antwort darauf gibt es in der nächsten Kategorie.

Innenverteidigung: Andreas Brach vom TuS Körne hält das Team auf und neben dem Platz zusammen

Jubeln mit den Jungs: Andreas Brach (2.v.r.) und der TuS Körne. © Laryea

Neben dem Platz: Bei den zahlreichen Mannschaftsabenden ist Brach gerne mal der Letzte, der nach Hause geht. „Er ist jemand, der gerne lebt“, sagt Grobe, ohne das auch nur im Ansatz negativ zu meinen. „Ich würde fast sagen, dass er Fußball vor allem für sein Leben außerhalb des Platzes spielt.“ Brach selbst sagt, dass die freundschaftliche Basis, die es im Körner Kader mittlerweile gibt, „mit ein Grund dafür ist, dass wir in der Tabelle da gelandet sind, wo wir stehen.“ Als Beispiel nennt Brach die Mannschaftsfahrt nach Mallorca: „Da sind wir immer 20 Leute.“ In der Kabine ist Brach außerdem immer für einen lustigen Spruch gut und versucht, den jüngeren Spielern zu helfen.

Ein Spieler wie: Sokratis. Bullig, wuchtig und fußballerisch nicht immer mit der feinen Klinge unterwegs. Der Grieche spielt ähnlich wie Brach - und ist vielleicht nur beim FC Arsenal gelandet, weil er eben kein Lebemann ist.

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