Kalpakidis-Debüt gegen Horsthausen mit letztem Aufgebot: Bövinghausen gehen die Spieler aus

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Im Sommer sah die Situation noch rosig aus, doch jetzt, fünf Pflichtspiele vor der Winterpause, gehen dem TuS Bövinghausen die Spieler aus. Neu-Coach Dimitrios Kalpakidis hat wenig Spielraum.

Dortmund

, 16.11.2019, 18:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dimitrios Kalpakidis wollte nicht lange warten. Noch am Mittwoch, kurz nach seiner Zusage als Trainer des TuS Bövinghausen, stand er mit seiner neuen Mannschaft auf dem Platz – oder was gerade davon übrig ist.

Die Winterpause wird sehnlichst erwartet

Nur zwölf Spieler waren auf dem Kunstrasenplatz und viel mehr sind beim derzeitigen Verletzungsstand in Bövinghausen auch gar nicht spielfähig: „Das macht die Situation nicht besser. Wir müssen schauen, dass wir die letzten Spieltage positiv gestalten und sind froh, wenn es in die Winterpause geht“, sagt Kalpakidis deshalb.

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Nicht nur, weil dann verletzte Spieler zurückkehren und neue geholt werden können, sondern auch, weil er der Mannschaft dann intensiver seine Vorstellungen einimpfen kann. „Momentan haben wir kaum Optionen“, sagt Kalpakidis, das Team stelle sich am Sonntag gegen Horsthausen (14.30 Uhr, Provinzialstraße 273 und bei uns im Livestream) quasi von selbst auf.

„Einfach Spiele gewinnen“

Seine Vorstellungen bleiben bis dahin wohl auf der Strecke: „Jeder Trainer hat Ideen“, sagt Kalpakidis, „aber ich kann natürlich viel vorhaben. Wenn die Mannschaft das nicht umsetzen kann, versucht man was anderes.“ Bei dem derzeitigen Kaderstand geht es vor allem darum, „einfach die Spiele zu gewinnen.“

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An Gegner Horsthausen hat er nur gute Erinnerung: „Mit Schüren haben wir da zweimal gewonnen. Vom Kader her hat sich auch nicht so viel verändert“, sagt Kalpakidis, der sich noch Informationen über Trainerkollegen einholen will und Videos studieren wird.

Klar ist: „Es darf nicht mehr viel passieren“, sagt Kalpakidis und meint den Krankenstand. Da die nominelle Sturmspitze Florian Juka („Einer der besten Zocker der Liga auf dieser Position“) rotgesperrt ist und auch der momentan treffsicherste Bövinghauser Sebastian Mützel mit einer Schambein-Entzündung mindestens bis zum Jahresende ausfällt, muss eben ein junger Spieler wie Sky Krzysztofiak seine Chance von Anfang bekommen.

Auf die Zähne beißen

Und da sich Kalpakidis nicht selbst einwechseln wird, wird sein stark dezimiertes Team durchspielen müssen: „Die Jungs müssen auf die Zähne beißen“, sagt Kalpakidis, „alles reinhauen, aber trotzdem intelligent spielen, damit nicht noch mehr passiert.“

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