Kalpakidis geht mit Team hart ins Gericht: „Eins der schlechtesten Spiele, seit ich TSD-Trainer bin“

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Türkspor-Trainer Dimitrios Kalpakidis ist nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft am Sonntag. Er geht mit seinem Team hart ins Gericht und benennt ein Problem ganz klar.

Dortmund

, 12.10.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Türkspor zittert sich zu einem knappen Sieg gegen Kaiserau. Dabei sei das total unnötig gewesen, sagt Türkspor-Trainer Dimitrios Kalpakidis und geht mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

„Das war eins der schlechtesten Spiele von uns, seitdem ich bei Türkspor Trainer bin“, sagt Kalpakidis nach dem Spiel gegen SuS Kaiserau am Sonntag. Seine Mannschaft hatte gerade mit 3:2 gewonnen. Das sei aber auch das positivste daran, sagte Kalpakidis.

Seine Mannschaft habe einfach keinen Spielfluss und viele Ballverluste gehabt. Dadurch habe man einem Gegner stark gemacht, der eigentlich nicht auf dem Niveau von seinem Team gewesen sei, sagt Kalpakidis. „Bei der Qualität, die wir haben, erwarte ich, dass wir das besser lösen. Aber wir haben blind die Bälle weggeschlagen und uns hinten reindrücken lassen.“

Türkspor wirft Kaiserau immer wieder einen Knochen hin

Trotzdem ging Türkspor nach einem langen Abschlag von Torwart Muhammed Acil in der 37. Minute in Führung. Mateus Ajala Cardoniz nahm diesen an und bediente von der rechten Seite Jorge Jose Machado, der zum 1:0 traf.

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Den zweiten Treffer für Türkspor erzielte Marcel Reichwein per Elfmeter (49.). Nach einem Freistoß war einem Kaiserau-Spieler im Strafraum der Ball an die Hand gesprungen. Quasi im Gegenzug (51.) erzielte aber Timo Kollakowski den Anschlusstreffer für Kaiserau.

„Wir lassen Kaiserau viel zu schnell wieder ins Spiel kommen“, bemängelt Kalpakidis. So auch in der 73. Minute. Kaiserau stellt den alten Abstand wieder her, nachdem kurz vorher Ajala Cardoniz nach Vorarbeit von Ozan Bektas im Eins-gegen-Eins mit dem Torwart zum 3:1 trifft (70.) Türkspor kann die 3:2 Führung aber über die Zeit bringen.

Mateus Ajala Cardoniz feiert seinen Treffer zum 3:1 gegen Kaiserau. Zuvor hatte er schon einen Treffer vorbereitet.

Mateus Ajala Cardoniz feiert seinen Treffer zum 3:1 gegen Kaiserau. Zuvor hatte er schon einen Treffer vorbereitet. © Stephan Schuetze

„Wir sind konditionell einfach nicht auf der Höhe“

Trotz der schwachen Leistung sieht der Trainer zwei Lichtblicke in seiner Mannschaft. Torwart Muhammed Acil habe mit einigen sehr guten Paraden den Sieg festgehalten. Und Mateus Ajala Cardoniz habe viel geackert und sich mit seinem Tor und der Vorlage dafür belohnt, so Kalpakidis.

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„Wichtig ist, dass der Abstand zur Tabellenspitze nicht größer geworden ist“, sagt der Coach. Türkspor liegt weiter 2 Punkte hinter Tabellenführer SpVgg Horsthausen. Kalpakidis kündigt an, an der Ausdauer seiner Mannschaft arbeiten zu wollen: „Wir sind konditionell einfach nicht auf der Höhe. Dann kommt man nicht in die Zweikämpfe, ist unkonzentriert und macht Fehler.“

Der Trainingsrückstand sei die größte Baustelle in der Mannschaft. „Die müssen wir abstellen“, sagt der Türkspor-Coach.

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Türkspor Dortmund: Acil – Temme, Cenik, Siljeg, Kurgan (62. Avci), Reichwein, Akkus (46. Juka/90.+2 Juka), Machado (73. Bektas), Ajala Cardoniz, Kljajic, Bingöl
Tore: 1:0 Machado (37.), 2:0 Reichwein (49./HE), 2:1 Kollakowski (51.), 3:1 Ajala Cardoniz (70.), 3:2 Schuster (73.)
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