Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz: Gute Nachrichten im Rechtsstreit mit Uerdingen

Fußball

Ex-Türkspor-Trainer Kevin Großkreutz liegt aktuell im Rechtsstreit mit Drittligist KFC Uerdingen, der Grund sind noch fehlende Gehaltszahlungen. Jetzt gibt es gute Nachrichten für Großkreutz.

Krefeld

von dpa

, 18.09.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kevin Großkreutz

Kevin Großkreutz © Stephan Schuetze

Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz hat offenbar gute Chancen im Rechtsstreit mit dem Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen um ausstehende Gehaltszahlungen.

Das Arbeitsgericht Krefeld schlug dem Verein am Donnerstag als Vergleich vor, dem 32 Jahre alten Fußballprofi die ausstehenden Gehälter für die Monate April bis August zum Teil reduziert und dann bis zum Vertragsende im Juni 2021 komplett zu zahlen.

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Großkreutz hatte geklagt, weil der KFC die Gehaltszahlungen komplett eingestellt hatte, nachdem er als Spieler einem 30-prozentigen Gehaltsverzicht wegen der Corona-Krise nicht zugestimmt hatte. Auf den Gehaltsverzicht hatte sich der Mannschaftsrat im April geeinigt und nur einige Härtefälle ausgenommen.

Kevin Großkreutz spielt sportlich keine Rolle mehr bei Uerdingen

Als Großkreutz, der mittlerweile in den Planungen des Klubs keine Rolle mehr spielt, sich weigerte mitzuziehen, so das Gericht, wurden die Gehaltszahlungen eingestellt und dem Spieler von April bis August nicht die ihm monatlich zustehenden 51.000 Euro brutto ausgezahlt.

Das sei rechtswidrig, betonte der Vorsitzende Richter David Hagen. „Der Verein müsse seine Vertragsverpflichtungen erfüllen und habe keinerlei rechtliche Grundlage dafür, aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten das Gehalt eines Spielers zu kürzen oder ganz einzubehalten.“

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Die Anwältin des Profis betonte, dass ihr Mandant zu dem Gehaltsverzicht bereit gewesen wäre. „Aber nur auf Basis des vertraglichen vereinbarten Monatsgehalts.“ Das Gehalt aber hätte ihr Mandant schon Monate zuvor deutlich reduziert. „Und dazu sollte dann ein weiterer 30-prozentiger Gehaltsverzicht kommen.“ Das habe der Spieler abgelehnt. Beide Seiten haben jetzt bis Anfang Oktober Zeit, den Vergleich anzunehmen. Andernfalls muss der Fall mit Zeugen erneut verhandelt werden.

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