Kirchhörde-Neuzugang Güreser: „Wir wollen den Aufstieg anpeilen“

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Die neue Sturm-Hoffnung beim Kirchhörder SC heißt Muhammed Hüzeyfe Güreser. Dabei stand sein Wechsel durchaus auf der Kippe, denn: der 21-Jährige war auch bei höherklassigeren Vereinen im Gespräch.

Dortmund

, 18.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Muhammed Hüzeyfe Güreser kam die Wende in der Vorbereitung von Landesligist Kirchhörder SC. Nach zuvor fünf sieglosen Testspielen trug der 21-jährige Neuzugang einen Großteil dazu bei, dass der KSC die letzten zwei Partien gewinnen konnte. Allerdings hätte es den Angreifer beinahe in eine andere Liga verschlagen, doch jetzt will Güreser mit Kirchhörde hoch hinaus.

Von der Vertragsunterschrift in die Startaufstellung und direkt weiter in die Torschützenliste - so in etwa lief wohl der erste Tag von Muhammed Hüzeyfe Güreser beim Kirchhörder SC. Am Samstag folgte dann im Rahmen des Kronen-Hellweg-Cups gegen die Dortmunder Löwen - Brackel 61 sein zweites Spiel.

Zuvor beim BSV Schüren aktiv

„Ich habe mich auf jeden Fall sofort wohl gefühlt und kann auch nur sagen, dass die Jungs mich wirklich gut aufgenommen haben“, so Güreser. Schon im Mai stand für ihn fest, dass er seinen bisherigen Verein BSV Schüren verlassen werde.

„Aufgrund meines Studiums kann ich nicht mehr regelmäßig drei Mal in der Woche trainieren und vor allem auch deswegen habe ich mich für diesen Schritt entschieden“, betont der 21-Jährige. Dass sein Weg ihn nach Kirchhörde führen würde, war allerdings erst deutlich später klar.

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Bis zu diesem Zeitpunkt habe es aber auch schon Gespräche mit zwei anderen Vereinen gegeben. Um welche Klubs es sich dabei handelte, wollte der etatmäßige Stürmer nicht sagen und verriet stattdessen nur soviel: „Auch die Westfalenliga wäre wohl möglich gewesen.“

Letztlich habe allerdings ein Freund den Kontakt zu Jörg Mielers hergestellt, seines Zeichens Sportlicher Leiter beim KSC. In einigen Gesprächen hätte Mielers den jungen Angreifer schließlich von einem Wechsel nach Kirchhörde überzeugt.

Erster Spieltag gegen Türkspor Dortmund

„Corona hat die ganze Situation natürlich etwas erschwert. Beispielsweise waren Probetrainings nicht ohne Weiteres möglich. Das war dann sowohl für den Verein als auch für mich nicht so klasse“, betont Güreser.

Von Anlaufschwierigkeiten im Zusammenspiel mit seinen neuen Mannschaftskollegen war in den ersten Partien augenscheinlich allerdings keine Spur. Dabei agierte Güreser, der auch auf der offensiven Außenbahn eingesetzt werden kann, im Sturmzentrum.

Seine Stärken sieht er vor allem im Dribbling: „Ich würde sagen, dass ich eigentlich ziemlich schnell bin und gerne über den spielerischen Aspekt komme. Ich bin nicht so ein Stürmer, der unbedingt als Wandspieler agiert und die Bälle festmacht.“

Derweil hat der 21-Jährige bereits ambitionierte Ziele mit seinem neuen Verein. Wenn möglich, soll es schon in der kommenden Saison Richtung Westfalenliga-Aufstieg gehen. Laut Güreser wolle man auf jeden Fall um den Titel mitspielen. Besonders brisant: Ein direkter Konkurrent auf dem Weg zum Aufstieg wartet direkt am ersten Spieltag der neuen Saison auf den KSC. Dann nämlich ist mit Türkspor Dortmund einer der großen Favoriten zu Gast in Kirchhörde.

„Wir haben eine junge Truppe mit viel Potential und dann direkt das erste Spiel gegen Türkspor bestreiten zu können, ist sicherlich eine tolle Herausforderung. Eine größere Motivation kann man zum Saisonstart wahrscheinlich gar nicht haben“, erklärt der Neuzugang.

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