Landesligist Kirchhörder SC nennt die drei Winterabgänge - und gibt Kaderplanungen bekannt

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Nach dem Derbysieg ist vor der Weihnachtsfeier. Für drei Kirchhörder Spieler wird es die letzte Zusammenkunft mit der Mannschaft sein. Der Sportliche Leiter Jörg Mielers nennt die Namen.

Dortmund

, 18.12.2019, 07:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein herausragender Jahresabschluss für den Kirchhörder SC. Nach dem Abstieg aus der Westfalenliga im Sommer war die Angst ja groß gewesen an der Kobbendelle, „wie es weitergeht“, sagt der Sportliche Leiter Jörg Mielers. Doch der 3:0-Derbysieg am letzten Spieltag im Jahr 2019 gegen den Hombrucher SV ließ die Vorfreude auf die Weihnachtsfeier noch einmal steigen.

Drei Spieler gehen

Für drei Kirchhörder wird es vermutlich die letzte Zusammenkunft mit ihrer alten Mannschaft sein, drei Spieler verabschieden sich von der Mannschaft von Sascha Rammel, die so furios in das erste Jahr nach dem Westfalenliga-Abstieg gestartet war. Simon Bank, Viktor Schumacher und Sebastian Schürmann kehren Kirchhörde den Rücken.

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Wirklich schmerzhaft ist das für das Gesamtkonstrukt des Kaders nicht. Alle drei kamen nicht über Kurzeinsätze hinaus. Schumacher hatte immerhin im Derby gegen Brackel das Siegtor geschossen. Nachlegen will Mielers deshalb aber nicht: „Wir haben einen jungen und breiten Kader, normalerweise reicht der vollkommen aus“, sagt Mielers.

Neuzugänge? Brauchen die Kirchhörder nicht

Nur wenn sich während der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft noch „irgendetwas Unvorhergesehenes“ ergebe, könnte man nochmal reden, sagt Mielers, der „superzufrieden“ mit der ersten Saisonhälfte ist und das Trainerteam um Sascha Rammel und Karim Bouasker in höchsten Tönen lobt: „Ich bin von beiden komplett begeistert. Wie sie die jungen Spieler integrieren, davor kann ich nur den Hut ziehen.“

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Beim KSC stehen regelmäßig drei bis vier ehemalige A-Jugendspieler in der Stammelf, Daniel Touko beackert die rechte Abwehrseite, auf der Sechs dirigiert David Dapes, Andrej Mura, Jonas Brigdar und Nicholas Rous können die offensiven Außenbahnen bespielen und vorne wirbelt Leon Franke - alles 2000er Jahrgänge. „Diesen Umbruch hätten wir auch gemacht, wenn wir nicht abgestiegen wären“, sagt Mielers, „und die Jungen machen richtig Spaß.“

Mielers wollte den Umbruch früher starten

Flankiert werden die Jungen von erfahrenen Stützen wie Simon Rudnik, Michael Sievers oder Marcel Stiepermann. Und fast ärgert sich Mielers ein bisschen darüber, dass es den Umbruch nicht schon ein Jahr vorher gestartet hat: „Damals sind wir ja noch sensationell in der Westfalenliga geblieben, da war es schwer, zu planen.“

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In diesem Sommer stand der Abstieg relativ frühzeitig fest, sodass Mielers Spielern wie Rudnik klare Perspektiven aufzeigen konnte: „Dass wir fünf, sechs A-Jugendliche hochziehen können, wussten wir ja“, sagt Mielers, der vor der Saison von einer Platzierung „zwischen drei und sechs“ geträumt hatte.

Rang vier stellt Mielers vollauf zufrieden

Dass es jetzt Rang vier ist, lässt ihn vollauf zufrieden in die Weihnachtspause gehen: „In der Halle sollen die Jungs Spaß haben, sich Selbstvertrauen holen und zusehen, dass sich keiner verletzt“, gibt Mielers die Marschroute für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft (ab dem 27.12.) aus. Dort trifft der Landesligist in der Halle Nord auf den starken A-Ligisten KF Sharri und den B-Ligisten SC Dortmund 97/08.

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