Könneker und Schöber lösen Ticket für Ungarn

DORTMUND Die Bestätigung für ein so intensives wie erfolgreiches Wochenende kam am Montag um 15.05 Uhr: Der Deutsche Schwimmverband (DSV) nominierte Sonja Schöber und Robert Könneker nach ihren Leistungen bei den Kurzbahn-Meisterschaften in Essenfür die Kurzbahn-Europameisterschaft Mitte Dezember in Debrecen/Ungarn.

von Von Petra Nachtigäller

, 26.11.2007 / Lesedauer: 2 min

„Da zahlt es sich aus, dass wir seit eineinhalb Jahren richtig hart arbeiten“, sagte ein stolzer Volker Höltke, Cheftrainer der SG Dortmund, der darauf verwies, dass allein Sonja Schöber 75 Tage und die übrige Trainingsgruppe im vergangene Jahr 50 Tage in Trainingslagern verbracht habe.

Teamgeist der "SG Unit"

Sonja Schöber, die sich zum DM-Abschluss am Sonntag noch einmal Silber über 100 m Lagen in 1:02,14 Minuten und damit ihre dritte Medaille der Titelkämpfe gesichert hatte, musste gestern mit dickem Hals erst einmal zum Arzt. Dennoch freute sich die 22-Jährige mindestens so wie Robert Könneker, der zum DM-Abschluss noch einmal Silber über 100 m Rücken in persönlicher Bestzeit von 53,56 Sek. erschwamm und damit auch das Ungarn-Ticket löste.

Teamgeist zeichnet seit jeher die Dortmunder „SG Unit“ aus, Ergebnis war der Meistertitel in der 4 x 50 m Lagen-Staffel. „Eine Superzeit und auch Super-Einzelzeiten“, sagte Höltke, der mit Freude auch die Leistungsentwicklung von Marius Dittrich und Alexander Crasmöller sah.

„Ein Meilenstein“

Dittrich blieb über 200 m Schmetterling erstmals unter der magischen Zwei-Minuten-Grenze („Höltke: „Ein Meilenstein“) und holte seine erste DM-Einzelmedaille. Und Crasmöller zog über 100 m Delphin in den Sechser-Endlauf ein und blieb dort unter der Schallmauer von 54 Sekunden (53,99 Sek.) – eine Punktlandung.

„Da greift auch eine gewisse Gruppendynamik, wir haben eine schöne Trainingsgruppe beisammen, die sich gegenseitig beflügelt“, analysierte der Cheftrainer nicht ohne Stolz und sah auch einen „gewissen Schub durchs Südbad“ und die dort nach langer Renovierungszeit nun endlich optimalen Trainingsbedingungen. K pen

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