Kommentar zum Trainerwechsel: Die dritte und letzte Chance für die Spieler

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Der Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund hat mit Antonios Kotziampassis am Freitag einen neuen Trainer präsentiert. Hier unser Kommentar zum Wechsel und der aktuellen Situation.

Dortmund

, 20.12.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im dritten Versuch soll es also beim ASC 09 Dortmund klappen. Was Daniel Sekic und Tim Schwarz in dieser Spielzeit als Trainer nicht geschafft haben, soll also Antonios Kotziampassis gelingen. Er soll die Mannschaft wieder dahin führen, wo sie in den vergangenen beiden Jahren leistungsmäßig schon war. Denn aktuell laufen die Spieler der eigenen Form meilenweit hinterher. Es ist nichts davon zu sehen, warum das Team zweimal in Serie Dritter geworden war.

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Das kommende Halbjahr ist also nicht nur eine Bewährungsprobe für den neuen Trainer, in erster Linie ist es eine für die Spieler. Denn zwei fähige Coaches haben schon freiwillig in dieser Saison aufgehört. Erst Daniel Sekic, jetzt Tim Schwarz.

In Antonios Kotziampassis bekommen die Akteure ihre dritte Chance, sich wieder von ihrer besten Seite zu zeigen. Denn der Grieche bringt eigentlich alles mit, um diese Mannschaft weiterzuentwickeln. Er hat jahrelang auf höchstem Niveau Juniorenteams von Rot-Weiss Essen und der SG Wattenscheid 09 trainiert. Als Spieler war er als Stürmer erfolgreich in der Regionalliga unterwegs und saß sogar für RW Essen in der Zweiten Liga ab und an auf der Bank.

Was macht die Sportliche Leitung bei Misserfolg?

Doch was macht der Vorstand, wenn es auch unter Kotziampassis weiterhin schlecht läuft? Dann wieder einen neuen Coach holen? Das wäre dann Nummer vier in dieser Saison? Das wäre definitiv der falsche Weg. Dann muss sich die Sportliche Leitung hinterfragen, ob dieser Kader der ist, mit dem der Klub in die Zukunft gehen möchte? Ob es die Spieler sind, die bereit sind, alles für den ASC zu geben? Bei Misserfolg darf die Antwort nur heißen: Die Sportliche Leitung um Samir Habibovic muss das Team für die kommenden Saison umkrempeln.

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Denn die Spieler haben in den vergangenen Jahren schon viel zu häufig bewiesen, dass sie gehobenes Oberliga-Niveau besitzen. Das Team bringt alle sportlichen Voraussetzungen mit, um ganz oben mitzuspielen. Wenn es jetzt auch nicht klappt, kann es nur an der Team-Chemie liegen.

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