Letzter Spieltag in den Ligen: Hansa bleibt unbesiegt

Tennis

Kaum haben sie begonnen, sind sie auch schon wieder fertig. Am Wochenende steht für die Tennis-Teams in den Westfalen- und Verbandsligen bereits der letzte Spieltag des Sommers an. Wir schauen auf einige Aspekte der Saison und ziehen ein Resümee der Spielzeit.

Dortmund

, 29.06.2017, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im zweiten Sommer nacheinander ohne Niederlage für Hansa: Marc Fornell.

Im zweiten Sommer nacheinander ohne Niederlage für Hansa: Marc Fornell.

Die letzten Entscheidungen:

Die meisten Entscheidungen sind bereits vor dem letzten Spieltag gefallen, für immerhin vier Mannschaften geht es aber am Samstag und Sonntag noch um etwas. Gegen den Abstieg spielen die Verbandsliga-Herren des TC Kirchhörde, das gleiche gilt für die Damen 40 des TC Eintracht. Sie brauchen noch einen Sieg, um sicher in der Westfalenliga zu bleiben. Das sollte möglich sein, empfangen die Dortmunderinnen doch den Tabellenletzten RW Stiepel, der bislang noch kein Spiel gewonnen hat (Samstag, 12 Uhr, Strobelallee 85).

Die Anlage des TC Eintracht ist am Samstag Austragungsort eines weiteren Entscheidungsspiels – diesmal um den Aufstieg. Mit den Herren 30 des TCE und denen des TC Union Münster stehen sich die beiden noch ungeschlagenen Mannschaften in ihrer Gruppe gegenüber. Der Sieger dieses Duells spielt in der kommenden Saison in der Westfalenliga.

Hoffnung auf den Westfalenliga-Aufstieg können sich auch noch die Damen 40 des DTC Gartenstadt machen. Allerdings müssen sie nicht nur ihr Spiel gegen BW Ahlen (Samstag, 13 Uhr, Huestraße 26) gewinnen, sondern zugleich auf die Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

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Endlich am Ziel:

Es war nicht das erste Mal, dass Hansas Herren sich den Aufstieg vorgenommen hatten – in diesem Jahr blieb es allerdings nicht nur bei dem Vorhaben. Am Ende gelang der Aufstieg sogar überzeugender als zuvor angenommen, ungeschlagen (6:0 Siege) und mit einem klaren 6:3 im Spitzenspiel gegen Iserlohn II, den vermeintlich härtesten Konkurrenten im Aufstiegsrennen. Doch der hatte weniger Ambitionen als zunächst von der Konkurrenz befürchtet.

Der härteste Gegner der Hanseaten war ausgerechnet der direkte Nachbar DTK Rot-Weiß. Das 5:4 war das einzige Spiel des TSC Hansa in dieser Saison, das nicht schon vor der Doppelrunde entschieden war.  

Ungeschlagen:

Die Hanseaten führen – wenig überraschend – auch die Liste der oberhalb der Bezirksgrenzen spielenden Herren an, die in diesem Sommer in ihren Liga-Einzeln ungeschlagen geblieben sind. Ein Hansa-Trio ging ohne Niederlage durch den Sommer: Auf eine 6:0-Bilanz kommen Mischa Nowicki und Igor Rivchin, mit 5:0-Siegen ist der Spanier Marc Fornell notiert. Damit schafft er es, im zweiten Sommer in Folge ungeschlagen zu bleiben. Auch 2016 wies Fornell eine 5:0-Einzelbilanz auf. Ebenfalls noch ohne Niederlage ist Ilya Lebedev vom DTK Rot-Weiß (4:0), seine Mannschaft ist am Sonntag aber noch im Einsatz.

Bei den Damen haben vor dem Saisonfinale am Sonntag Eintrachts Janina Kummetz (5:0) und Daniela Ciobanu (3:0, sie wird am letzten Spieltag vermutlich nicht mehr eingesetzt) sowie Hansas Stefanie Plümpe (4:0) und Lena Plümer (3:0) Chancen, den Sommer ohne Einzelniederlage zu überstehen. Auch Plümer könnte ihre erfolgreiche Serie aus dem letzten Jahr wiederholen, damals beendete sie die Saison mit einer 5:0-Bilanz.

 

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Gegen den Trend:

Für die Damen des TC Brackel gab es in dieser Saison wenig zu holen. Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen und dem am Sonntag noch ausstehenden Gastspiel beim Tabellenführer verabschieden sie sich aus der Verbandsliga. Eine der TCB-Damen spielte aber gegen den allgemeinen Mannschaftstrend: Olivia Wojanowski. Sie beendete vier ihrer fünf Einzel in diesem Sommer mit einem Sieg und war damit für zwei Drittel der bislang zusammengespielten Brackeler Mannschaftspunkte (derzeit sechs) direkt zuständig.

 

 

Finale:

Nach den Gruppenspielen ist vor den Endspielen – das gilt zumindest für drei Teams aus Dortmund. Im Finale um die Bezirksmeisterschaft stehen die Herren des TC Brackel, die bei BW Harpen gastieren (Sonntag, 10 Uhr, Gerther Straße 225). Der Ausgang der Partie ändert aber nichts mehr am Erfolg der Brackeler – sie sind bereits in die Verbandsliga aufgestiegen.

Um deutlich mehr geht es eine Woche später. Da spielen die Damen 30 des TC Eintracht (in Stadtlohn) und die Herren 60 des TC Flora (bei SG Hagen) um die Westfalenmeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga.

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