Litmanski gibt nicht auf

DORTMUND Der Aufstiegszug in der Bezirksliga Gruppe 15 fährt offenbar wieder an Dortmund vorbei. Arminia Marten gibt jedoch noch nicht komplett auf. Die Trainer der Dortmunder Mansnchaften blicken dennoch hoffnungsvoll nach vorne.

11.12.2007, 17:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Litmanski gibt nicht auf

Während Westfalia Huckarde (weiße Trikots) zufrieden sein kann, hat sich die SG Lütgendortmund mehr versprochen.

Arminia Marten (5. Tabellenplatz): Der einzige negative Aspekt ist für den Trainer Jürgen Litzmanski, dass die Pause beginnt: „Denn jetzt haben bei uns auch die jungen Leute begriffen, wie gut sie spielen können.“ Gerade das 3:0 in Schwerin habe gezeigt, dass Potenzial in der Mannschaft steckt.

Dem Ziel, unter die besten Vier zu kommen, ist Marten nah. „Wir greifen in der Rückserie richtig an. „Platz zwei ist möglich.“ Oder mehr? „Es gab auch schon Mannschaften, die haben acht Punkte aufgeholt.“

BW Huckarde (10.): Hätten seine Blau-Weißen drei Punkte mehr auf dem Konto, hätte Coach Christian Bonefeld nicht lange überlegt, wohin der Daumen zeigen soll. So ließ er sich etwas Zeit und kam dann doch zum Schluss: „Das war schon ganz gut.“ Nach den Abgängen von mehreren Leistungsträgern fand Bonefeld offenbar die richtige Ansprache, um die junge Truppe ins Mittelfeld zu brongen. Ein Garant für BW-Siege war Torwart Sebastian Michels.

Westfalia Huckarde (11.): Thomas Behlke sieht seine Huckarder auf einem guten Weg. „Was mich positiv stimmt, ist die deutlich erkennbare Entwicklung.“ Und obwohl das Team immer wieder Ausfälle verkraften musste, kam es aus dem Keller heraus. „Wir sind eine Einheit, die noch Potenzial nach oben hat.“

SF Nette (7.): Trainer Bernd Krämer freut sich einerseits über den positiven Trend. „Gerade unseren jungen Leute haben mehrere Schritte nach vorne gemacht.“ Den Daumen zur Seite begründet Krämer damit, dass sein Team zu viele Punkte hat liegen lassen. „Wenn wir die guten Chancen in verschiedenen Partien genutzt hätten, stünden wir deutlich besser.“

Kirchhörder SC (12.):  Co-Trainer Jörg Klang kann mit der Punktzahl ganz gut leben. Zwischenzeitlich aber fielen die Kirchhörder in ein Loch, machten zuletzt dann Boden gut. „Da hat sich gezeigt, dass wir mit jedem Gegner in der Liga mithalten können.“

TuS Eichlinghofen (9.): Unbestritten hatten sich die Eichlinghofer mehr erhofft.Von vielen als Spitzenteam gehandelt, versank der TuS im Mittelmaß. Trainer Thomas Faust ist aber geneigt, den Daumen langsam anzuheben, weil bereits die Spiele in Waltrop und gegen Nette Mut machten: „Die Tore von Kürsat Can und die Ausstrahlung unseres Kapitäns Patrick Pöhl haben uns lange gefehlt. Jetzt sind sie wieder da, dazu kommenden die Neuen. Wir machen noch Boden gut“, verspricht er.

SG Lütgendortmund (14.): Thomas Klukas sagt offen: „Da wir auf einem Abstiegsplatz stehen, liegt der Fall klar.“ Daumen runter also, obwohl sein Team viele Partien unglücklich verlor. Dass Daniel Wiegand bleibt, ihm mit Sven Noll ein neuer Sturmpartner zur Seite steht, lässt Optimismus aufkommen. Denn der Rückblick zeigt: Erst als Daniel Wiegand ausfiel, ging es bergab.

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