FLVW informiert in Pressekonferenz über Saisonstart mit Corona-Problemen

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Der Auftakt zur neuen Spielzeit im Amateurfußball steht unmittelbar bevor. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hat in einer Pressekonferenz wichtige Änderungen bekanntgegeben.

Dortmund

, 03.09.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 3 min

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat wenige Tage vor dem Saisonstart am kommenden Wochenende kurzfristige Änderungen in den Durchführungsbestimmungen angekündigt. Der Verband hat diese in einer Online-Pressekonferenz detailliert erklärt und dabei auch offene Fragen zum Saisonstart beantwortet. Hier der Liveticker zum Nachlesen:

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15.45 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

15.41 Uhr: In der Vergangenheit gab es immer wieder Unklarheiten zur Kadergröße bei den Spielen. Schnieders betont, dass man möglicherweise auch sieben Auswechselspieler auf die Bank setzen darf. Allerdings müsse dort der Mindestabstand bewahrt werden. Es können schlussendlich aber nur vier Spieler eingesetzt werden. Maßgeblich bleibt die 30-Personen-Regel auf dem Platz.

15.39 Uhr: Um in diesen Fällen einen Missbrauch auszuschließen, müssen bei positiven Corona-Fällen allerdings Nachweise vom Gesundheitsamt vorgelegt werden.

15.38 Uhr: Sobald in einer Mannschaft drei positive Corona-Fälle auftreten, kann ein Spiel in Zukunft abgesagt werden.

15.34 Uhr: Die Vereine sollen sich vor einem Spiel abstimmen, wie viele Zuschauer erwartet werden. Daran soll sich auch das jeweilige Kontingent für die Gästemannschaft orientieren.

15.32 Uhr: Der Verband arbeite laut Schnieders zudem daran, eine App ins Leben zu rufen, die die Rückverfolgbarkeit von Kontakten für die Vereine erleichtere. Vorbild sei hier beispielsweise die Gastronomie.

15.29 Uhr: Die endgültige Entscheidung darüber, ob ein Spiel aufgrund von Corona-Fällen und Quarantäneregelungen abgesagt werden muss, hänge schlussendlich mit den jeweiligen Entscheidungen des zuständige Gesundheitsamts zusammen, erklärt Manfred Schnieders.

15.27 Uhr: Sobald 50 Prozent der Spiele bestritten worden sind, werde es auf jeden Fall auch Absteiger in den jeweiligen Ligen geben. Auf einen Abstieg wie in der abgebrochenen Saison wird dann nicht verzichtet.

15.25 Uhr: Wenn sich ein Verein bei einem Spiel offensichtlich nicht an die Corona-Regeln hält und der Gastverein deshalb Bedenken hat, müsse der Einzelfall entscheiden. Ein Verein könne nicht allein auf das Antreten bei einem Spiel verzichten.

15.22 Uhr: Sobald es unklare Situationen gebe, sollen Spiele vorsorglich abgesetzt werden.

15.20 Uhr: Zudem gelte, dass alle Vereine mindestens einmal gegeneinander gespielt haben müssen. Nur so könne man auf der sicheren Seite sein.

15.18 Uhr: Sollte es einen lokalen Lockdown geben, müssen die Spiele, die daraufhin ausfallen, bis zum 30. Juni nachgeholt werden, betont Schnieders. Maßgeblich sei die Regelung, dass 50 Prozent der Spiele absolviert werden müssen, um eine Wertung der Saison vorzunehmen.

15.14 Uhr: Außerdem betont Schnieders noch einmal die geänderte Strafregelungen: Bei einer Roten Karte wird es zukünftig keine Zeitsperre mehr geben, sondern der betroffene Spieler wird dann in den kommenden Partien gesperrt. Damit soll verhindert werden, dass in den Pausen eigentliche Sperren abgeleistet werden können.

15.12 Uhr: Eine endgültige Wertung der neuen Saison könne nur stattfinden, wenn man mindestens 50 Prozent der Spiele absolviert hat, so Schnieders weiter.

15.10 Uhr: Vizepräsident Manfred Schnieders appelliert an die Vereine und berichtet, dass die Vereine teilweise unterschiedlich mit den Vorgaben umgingen. Außerdem müsse man mit lokalen Lockdowns rechnen.

15.08 Uhr: Es stehe jetzt mehr auf dem Spiel als nur der bloße Saisonstart. Derzeit seien beim Verband zehn aktuelle Corona-Fälle gemeldet. Man rechne allerdings damit, dass diese Zahl in den kommenden Wochen zunehme.

15.06 Uhr: Vor allem das Einhalten der Abstandsregeln sei vielfach ein Problem. Der Präsident verweist noch einmal auf die eingerichtete E-Mail-Adresse und das Kontaktformular. Auf diese Weise können positive Corona-Fälle gemeldet werden.

15.04 Uhr: FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski prognostiziert eine angespannte Saison, da im Umkreis von Fußballspielen in den letzten Wochen vermehrt Corona-Fälle aufgetreten seien.

15.01 Uhr: Die Pressekonferenz hat begonnen.

Die geänderte Durchführungsbestimmung sieht in einem ersten Entwurf folgende Corona-Regeln vor:

  • 1. Wird für drei oder mehr Spieler einer Mannschaft wegen einer Erkrankung aufgrund des Coronavirus oder eines entsprechenden Krankheitsverdachts behördlicherseits Quarantäne angeordnet, ist die Spielleitende Stelle ermächtigt, bei Vorliegen eines Antrages einer der beiden am Spiel beteiligten Vereine, dieses Spiel ebenfalls von Amts wegen abzusetzen. Dies gilt auch für folgende Spiele, die während der Quarantänezeit der Spieler angesetzt sind. Dies gilt nicht für Spieler, die z. B. aufgrund von Reisetätigkeit in Quarantäne gestellt sind, und vierzehn Tage keinen Kontakt mit der Mannschaft hatten.

  • 2. Sollten Vereine die Erkrankung mindestens eines Spielers aufgrund des Coronavirus oder einen entsprechenden Krankheitsverdacht vor dem Spiel melden, ist das anstehende Spiel ebenfalls von den Spielleitenden Stelle von Amts wegen abzusetzen.

  • 3. Sollten die zuvor beschriebenen Fälle auftreten, ist der Verein verpflichtet, sofort seinen zuständigen Staffelleiter zu informieren. Dieser wird dann den Gegner über die Absetzung des Spiels informieren.

  • 4. Eine Erkrankung aufgrund des Coronavirus oder eines entsprechendenKrankheitsverdachts bzw. eine Quarantäneanordnung müssen durch eine Bestätigung des Gesundheitsamtes unverzüglich nachgewiesen werden. Sollte dies nicht geschehen, wird das Spiel für den Verein als verloren gewertet, der den Antrag nach Ziffer 1 gestellt bzw. die Meldung nach Ziffer 2 angezeigt hat.

  • 5. Meisterschaftsspiele von Mannschaften, die von behördlichen Quarantäneanordnungen betroffen gewesen sind, dürfen erst dann wieder angesetzt werden, wenn mit dem Tag nach Ablauf der Quarantänezeit fünf Tage vergangen sind. Sollten die betroffenen Mannschaften bzw. Vereine bereit sein, vor Ablauf der Frist zu spielen, kann die Spielleitende Stelle dies berücksichtigen und das Spiel früher ansetzen
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