Marc Wiegand ist Spieler des Spieltags: „Ich musste einen raushauen“

Fußball in Dortmund

Mit 37 Prozent hat DJK TuS Körnes Torhüter Marc Wiegand souverän die Wahl zum Spieler des Spieltags gewonnen. Er ist nicht der erste Körner Keeper, dem das in dieser Spielzeit gelungen ist.

Dortmund

, 27.09.2019, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marc Wiegand ist Spieler des Spieltags: „Ich musste einen raushauen“

Marc Wiegand im Körner Tor. © Timo Janisch

Nach Niklas Klick sind Sie schon der zweite Torhüter von DJK TuS Körne, der in dieser Saison zum Spieler des Spieltags gewählt wurde. Wo nimmt der Klub die vielen guten Keeper her?

Wir haben sogar drei gute Torhüter, werden in Körne gut gefördert. Unser Torwarttrainer Jerome Grundwald ist bei jeder Einheit da und trainiert uns eine Stunde lang spezifisch. Das macht sich natürlich bemerkbar.

Sie sind eigentlich die Nummer eins in Körne. In Ihrer Abwesenheit hat aber auch Klick überzeugt und die Wahl gewonnen. Mussten Sie deshalb nachlegen?

Auf jeden Fall. Ich habe gleich gesagt, wenn du gewählt wirst, muss ich jetzt auch einen raushauen.

Das ist Ihnen beim 2:1-Erfolg gegen BV Brambauer ja gut gelungen, oder?

Ich musste ja nicht ganz so viele Bälle parieren. Es war die vierte Minute der Nachspielzeit, die dieses Spiel für mich so speziell gemacht hat.

Was ist in dieser Minute passiert?

Nach einem Freistoß standen plötzlich vier Gegner frei vor mir. Ich weiß nicht wie, aber ich habe den Ball noch irgendwie mit der Hand an die Latte gelenkt. 30 Sekuden später war Schluss und der Trainer und die Spieler haben mich gefeiert.

Wie fühlt sich solch eine entscheidende Parade für einen Torhüter an?

Schwer zu erklären. Vielleicht so, wie für einen Stürmer, der alle drei Tore zum 3:0-Erfolg geschossen hat.

Jetzt stehen Sie mit Ihrem Team auf Platz eins. Zurecht?

Klar, die Punkte lügen ja nicht. Wir haben sechsmal gewonnen und nur einmal gegen Germania verloren. Das ist aber nur eine schöne Momentaufnahme. Wir sind einfach froh, aktuell die starke Vorsaison bisher bestätigen zu können. In der sind wir ja als Aufsteiger gleich Dritter geworden. Vom Titel spricht hier keiner. Wir sind alle entspannt. Uns ist auch niemand böse, wenn wir mal zufällig eine Partie unerwartet verlieren.

Immerhin ist Ihr Team ja an der Spitze. Sie haben den Tabellezweiten SSV Mühlhausen souverän mit 3:0 besiegt. Ab wann wissen Sie denn, wohin es wirklich geht in dieser Spielzeit?

So nach dem 13. Spieltag. Dann haben wir auch das Duell gegen den starken Aufsteiger Türkspor Dortmund hinter uns. Dann können wir uns über Ziele unterhalten. Aber schon heute steht fest, dass wir weiter oben mitspielen möchten.

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