Meisterliche Darbietungen

Doppelsieg am letzten Oberliga-Wettkampftag

17.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die beiden Teams der Kunstturnvereinigung Dortmund feierten beim letzten Oberliga-Wettkampf der Saison in eigener Halle einen Doppelsieg. Nathalie Schreiber, Janine Woeste, Jessica Wiemers, Sophia Karlsson, Janna Horn und Giulia la Ferla machten die Meisterschaft perfekt. Die vor einer Woche zur Westfalenmeisterin gekürte Nathalie Schreiber stellte Sprungkraft und Dynamik am Spezialgerät der Dortmunderinnen zur Schau und behauptete sich zusammen mit Janine Woeste. Ein leistungsstarkes Comeback lieferte Giulia la Ferla, die nach einer längeren Verletzungspause die Chance ergriff, sich wieder ins westfälische Wettkampfgeschehen einzumischen. Stabilität am Schwebebalken führte sie mit der Spezialistin Jessica Wiemers zu Höchstwertungen, die einen breiten Sicherheitsabstand zwischen den Verfolgern KTV 2 und TV Linden-Dahlhausen garantierte. Die 16-jährige Sophia Karlsson durfte Eleganz und Nervenstärke am Schwebebalken beweisen. Ihre mit Schwierigkeiten gespickte Kür wurde nur noch von Janine Woeste und Jessica Wiemers überboten. Die teamälteste Turnerin, Janna Horn, errang die Topwertung von 13,45 Punkten am gefürchteten Stufenbarren, was vor allem ihren Höchstschwierigkeiten und dem doppelten Schraubensalto am Ende der Übung zuzuschreiben war. Die zweite Oberligamannschaft der KTV gab Nachwuchsturnerinnen die Möglichkeit, ?Liga-Luft? zu schnuppern. Das durch eine Rückenverletzung von Nina Englich geschwächte Team ermöglichte Miriam Freund die Chance, sich am Schwebebalken zu beweisen, was dieser nahezu fehlerfrei gelang. Auch Dorothée Gangnus bewährte sich am Sprung und heimste vor allem am Problemgerät der Mannschaft, dem Barren, eine stabile Wertung ein. Überragende Turnerin des Tages war Filiz Quandel. Der Mut, eine erst kürzlich neu choreographierte Bodenübung bereits vor Publikum zu präsentieren, wurde nicht nur mit Applaus, sondern auch mit einer Topwertung von 14,35 Punkten belohnt. Die routinierteren Kathrin Herbst und Silke Sethmacher legten mit ihrer stabilen Mehrkampfleistung die Basis zum Erfolg der Dortmunder Turnerinnen, die den Titel zum dritten Male in Serie gewannen und so den Wanderpokal endgültig sicherten.

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