Michael Skibbe steht wohl kurz vor dem Rauswurf beim BVB

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Michael Skibbe hat wohl keine Zukunft mehr beim BVB, das Vertrauensverhältnis zwischen Verein und Trainer ist zerrüttet. Auslöser soll auch eine Straftat innerhalb Skibbes Familie gewesen sein.

Dortmund

, 14.05.2020, 14:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Michael Skibbe steht nach Informationen der Ruhr Nachrichten kurz vor dem Rauswurf bei Borussia Dortmund. Der 54-Jährige, aktuell noch U19-Trainer und Chef aller Nachwuchsteams, stand intern schon länger in der Kritik. Nun, so hört man, soll die eigentlich bis 2022 datierte Partnerschaft zwischen ihm und dem BVB alsbald gänzlich beendet werden.

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Erst in der vergangenen Woche veröffentlichte die Borussia ihren Plan, Skibbe in der kommenden Saison mit der U23 zu beauftragen. Dazu allerdings wird es aller Voraussicht nach nicht mehr kommen. Dortmunds Chefetage hat sich gegen den erst im vergangenen Sommer zum wiederholten Mal eingestellten Fußballlehrer entschieden.

Zerrüttetes Vertrauensverhältnis zwischen Skibbe und dem BVB

Einerseits wird schon seit längerem seine laxe Arbeitshaltung als U19-Trainer kritisiert, andererseits – und das wiegt deutlich schwerer – erzürnt die BVB-Oberen das Geschehen der vergangenen Tage. Die Recherchen der „BILD-Zeitung“, dass Skibbes Schwager wegen Vergewaltigung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, erwischten sie völlig unvorbereitet.

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Skibbe hatte die schon lange anhaltenden Ermittlungen unter Verschluss gehalten. Selbst engste Vertraute des Fußballlehrers waren nicht informiert. Das zerrüttete Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem BVB, so hört man, ist nicht mehr zu kitten.

Bitter für die Borussia: Vereinsintern hatte es zuvor noch die Hoffnung gegeben, Skibbe mit der U23-Belegschaft zu beauftragen – und aus ihm wieder einen fleißigen Fußballtrainer zu formen. Diese Hoffnung indes zerstob, als die BILD-Recherchen hereinplatzten. Für Skibbe scheint es beim BVB keinerlei Zukunft mehr zu geben.

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