Moreira und Spitzer zaubern, blaue Perlen tanzen

Fußball-Bezirksliga 8: ASC schlägt ÖSG 7:0

28.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Blumensträuße, blau-weiße Fahnen und das 100. Saisontor - im letzten Heimspiel des ASC 09 Dortmund störte aus Aplerbecker Sicht nur der Regen. Mit 7:0 bezwang der Meister und Aufsteiger die ÖSG Viktoria. «Freundschaft» stand auf dem Wimpel, den ÖSG-Kapitän André Gordon den Aplerbecker Spielern nebst Blumenstrauß überreichte. Leider vergaß die ÖSG nach Anpfiff, die Geschenke-Verteilung einzustellen. Als sich die Gäste zur Pause in der Kabine wiederfanden, hatten sie bereits ein halbes Dutzend Tore kassiert. Den Anfang für den ASC machte Miguel Moreira mit seinem 33. Treffer (8.). Ein Drittel aller ASC-Treffer gehen auf seine Kappe. Zehn Minuten später hob Sturmpartner Tim Spitzer den Ball zum 100. Saisontor der Aplerbecker in die Maschen der Viktoria. So munter ging es weiter, Spitzer bereitete für Moreira vor, und umgekehrt. Einzige Ausnahme blieb Michael Cuper, der sehenswert Gegenspieler und Torhüter umlief und das zwischenzeitliche 4:0 markierte (35.). Beim Pausenstand von 6:0 hatte Moreira drei-, Tim Spitzer bereits zweimal getroffen. Der Angriffspartner sollte im zweiten Durchgang wieder aufschließen, doch erstmal unterhielt die ASC-Cheerleadergruppe «Blue Pearls» die Aplerbecker Anhänger. Zwar verlor die Partie im zweiten Durchgang den Trainingscharakter, einmal konnte sich Tim Spitzer jedoch noch erfolgreich in Szene setzen: Mit einem direkten Freistoß in den Winkel sorgte er aus 20 Metern für den schönsten der sieben Treffer (70.). Es blieb der letzte. Nur fünf Minuten zuvor war es zum einzigen Mal hitzig geworden: ÖSG-Spieler Evans Sammery beschwerte sich nach einem leichten Foulspiel beim Schiedsrichter und sah dafür die Rote Karte. «Eine katastrophale Leistung der gesamten Mannschaft, deutlicher kann man uns den Klassenunterschied nicht vorhalten», meinte ÖSG-Trainer Bernd Wächtler, der Kampfgeist nur beim stets machtlosen Torwart Roland Fröhling sah: «Auch wir haben durch den Klassenerhalt viel zu feiern, aber so geht das nicht.» tib

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