Müller ist der Geheimtipp

Rad: 33. Dortmunder Nachtkriterium am kommenden Freitag / 60 Elite-Fahrer

22.05.2007 / Lesedauer: 2 min

70 Runden, 70 Kilometer, ein exakt ein Kilometer langer Rundkurs mitten in der Dortmunder City. Das sind die Rahmenbedingungen für den Höhepunkt des Rennabends, der vom RV Sturmvogel und seinen drei bewährten Partnern Ruhr Nachrichten, DEW 21 und Sparkasse Dortmund organisiert und ausgerichtet wird. Wenn um 21.30 Uhr die Elite-Fahrer am Start-und Zielpunkt Viktoriastraße/Kleppingstraße auf die Strecke geschickt werden, stehen zwei Sieger schon fest. Wie immer bildet das Derny-Rennen (20 Uhr) den Auftakt, neu im Programm ist das Schüler-Rennen U15 (20.45 Uhr). «Wir wollen dem Nachwuchs eine Plattform bieten», erläuterte Lars Rellensmann (RV Sturmvogel). Dass das Team Sparkasse diesmal aus Termingründen keine Fahrer schickt, sei schade, meinte Rellensmann. So fehlen mit Andreas Beikirch (Derny-Rennen) und Jonas Owczarek (Elite) auch die beiden Sieger der letztjährigen Hauptrennen. Fehlen werden auch Fahrer des RV Sturmvogel. «Wir haben derzeit leider keine qualifizierten.» Dortmunder Farben hält im Elite-Rennen immerhin Thomas Hebestreit (Sturm Hombruch) hoch. Rellensmann als Sportlicher Leiter konnte dennoch ein attraktives Feld von 60 Fahrern auf die Beine stellen. Der 41-jährige Andreas Kappes fährt nun für das hessische Team Target-Exist-Spiuk und hat im Vorjahr als Zweiter des Derny-Rennens und Dritter im Elite-Rennen bewiesen, dass er noch mithalten kann. Lars Teutenberg ist ein weiterer Stammgast, Ex-Lamonta-Fahrer Christoph von Kleinsorgen wagt beim Team Heinz von Heiden Focus einen Neuanfang. Ganz oben auf der Favoritenliste von Rellensmann aber steht Dennis Pohl, der 42. der BDR-Rangliste. Ein Geheimtipp ist der Berliner Andreas Müller, der eigentlich auf der Bahn zu Hause ist und die Empfehlung eines zehnten Platzes bei der WM im Punktefahren mitbringt. Dirk Krampe

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