Nach Abbruch: Polizei ermittelt gegen Kung-Fu-Treter und der Verein handelt

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Das Meisterschaftsspiel zwischen TuRa Asseln II und DJK RW Obereving ist am Sonntag vorzeitig abgebrochen worden. Dabei kam es auch zu einem Kung-Fu-Tritt. Nun reagiert der RWO-Abteilungsleiter.

Dortmund

, 08.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Fußball-Kreisliga-C-Spiel zwischen TuRa Asseln II und der DJK RW Obereving ist am Sonntag beim Stande von 5:1 für Asseln fünf Minuten vor dem Abpfiff abgebrochen worden. Auf dem Spielfeld kam es zu Tumulten und Rudelbildungen. Ein Oberevinger streckte einen Asselner Smit einem Kung-Fu-Tritt zu Boden, ein weiterer boxte dem asselner mit der Faust ins Gesicht. Nun hat der RWO-Abteilungsleiter sich zu den Vorfällen geäußert.

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Wolfgang Bartel ist Abteilungsleiter bei der DJK RW Obereving. Am Montagmittag erreichten ihn die Ruhr Nachrichten telefonisch. Einerseits bestätigte er Aussagen von Marvin Musielak, Trainer der Asselner, andererseits widersprach Bartel auch. „Als unser Spieler im Strafraum gefoult worden ist, hat der Schiedsrichter nicht darauf reagiert. Er hat Abstoß gegeben. Unser Spieler hat sich einen Bänderriss zugezogen“, sagte Bartel.

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Musielak hatte die Szene, die zum Tumult führte anders beschrieben: „Fünf Minuten vor Schluss hat Obereving einen Angriff, wir foulen klar. Der Schiedsrichter, der das Spiel überragend geleitet hat, hat die Szene dann abgepfiffen“, sagte Musielak.

Eskalation nach dem Foulspiel

Nach dem Foul sei nach Aussage von Bartel die Situation eskaliert. „Alle waren aufgebracht. Ich bin sofort hingelaufen, aber dann war es auch schon wieder vorbei“, sagte Bartel, der Konsequenzen gezogen habe und den Spieler, der getreten hat, aus dem Verein geworfen habe. Bartel bestätigte zudem, dass gegen den Übeltäter eine Strafanzeige laufe.

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Um die Vorfälle vom Sonntag aufzuarbeiten, wolle sich die DJK RW Obereving am Mittwoch zusammensetzen. Dann wolle der Verein entscheiden, ob er noch weitere Spieler bestrafe. Für die Vorfälle habe sich Bartel bereits am Sonntag bei TuRa Asseln entschuldigt.

Die Dortmunder Polizei, die am Sonntag gegen 14.30 Uhr informiert worden ist und wenig später am Platz eintraf, bestätigte am Montagnachmittag noch einmal, dass sie nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittele. Die Polizei teilt mit, dass sowohl der Video-Livestream als auch diverse Zeugenaussagen mit in die Ermittlungen einfließen.

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