Nach Corona-Pause: Die ersten Dortmunder Klubs kicken am Wochenende wieder

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Es geht wieder los. Die ersten Dortmunder Fußballklubs bestreiten am Wochenende nach rund viermonatiger Pause wieder ein Fußballspiel. Die Spieler sind schon aufgeregt.

Dortmund

, 10.07.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gefühlt ist es fast so als würden Weihnachten und Ostern und vielleicht auch noch Neujahr auf einen Tag fallen. Nach viermonatiger Corona-Pause geht´s für die ersten Amateurfußballer aus Dortmund am Samstag, 11. Juli, und am Sonntag, 12. Juli, wieder los. Nach langer Zeit gibt es endlich mal wieder richtige Fußballspiele. Trainer und auch Spieler sind „sehr heiß und haben sehr viel Bock“.

Ein Dortmunder Landesligist macht am Samstag den Auftakt, ein Dortmunder Bezirksligist zieht am Sonntag nach. Nein, nicht auf heimischem Boden, denn dort sind Testspiele erst ab dem 25. Juli wieder erlaubt. Das entschied der Fußballkreis Dortmund am Mittwochabend auf seiner Vorstandssitzung. Es werden Auswärtsspiele für die Dortmunder Teams, genau genommen für den Landesligisten Kirchhörder SC und für den Bezirksligisten TuS Hannibal.

Kirchhörder SC gastiert bei Regionalliga-Klub

Der Kirchhörder SC gastiert am Samstag um 14 Uhr beim Regionalligisten SV Lippstadt (Wiedenbrücker Straße 83, Lippstadt), der TuS reist zum A-Kreisligisten SuS Oberaden aus dem Kreis Unna/Hamm. Der Anstoß der Partie gegen den ambitionierten Kreisligisten ist für Sonntag, 12. Juli, um 15.15 Uhr vorgesehen.

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Seit drei Wochen befindet sich Hannibal wieder im Training. Der Trainingsbetrieb sei allerdings noch ein bisschen reduzierter und entspannter als sonst üblich. Für das Spiel am Sonntag schaltet Hannibal aber in den Wettkampfmodus über. „Das ist etwas ganz anderes. Alle haben Bock. Es fühlt sich ein bisschen an wie ein Meisterschaftsspiel“, sagt TuS-Trainer Hamsa Berro, der ebenfalls vier Monate pausieren musste. Sein letztes Fußballspiel bestritt der TuS Hannibal nämlich am 8. März. Im Auswärtsspiel bei der DJK TuS Körne unterlag Hannibal mit 1:3 - dann folgte die Corona-Pause.

Lange Pausen für Kirchhörde und Hannibal

Genauso lange pausieren musste auch der Kirchhörder SC, dessen letztes Spiel am 8. März mit einem 2:1-Erfolg über den SV Brackel endete. „Die Freude ist schon da auf die Vorbereitung. Zuletzt wurde ja unsere Anlage neu gemacht und die Jungs konnten nur ein Lauftraining machen. Wettkampf ist da noch einmal etwas anderes“, sagt Jörg Mielers, Sportlicher Leiter beim KSC.

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TuS-Trainer Hamsa Berro beschreibt die Partie beim SuS Oberaden als „wichtige Message“, um wieder ein Stück weit Normalität erfahren zu können. Was ihm aber wehtue sei die Tatsache, dass er wegen des strengen Hygienekonzepts nur 15 Spieler mitnehmen darf. Neben den elf Feldspielern dürfen noch vier Akteure auf der Ersatzbank Platz nehmen. Diese müssen dann übrigens Masken tragen - wie die Bundesliga-Profis anfänglich nach dem Re-Start. Das gleiche Prinzip gilt auch für den Kirchhörder SC beim SV Lippstadt.

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„Wir sensibilisieren die Spieler natürlich dafür, dass sie sich nicht umarmen, den Abstand einhalten und keine Handshakes machen“, sagt Berro, der während der Corona-Pause viel Zeit mit seiner Familie und seinen Kindern verbrachte.

Auf den Gegner aus Oberaden freut sich Berro. „Das ist ein super interessanter und ambitionierter Klub. Die haben ordentlich Spieler dazubekommen. Es wird ein lustiges Spielchen“, so der Hannibal-Coach weiter, der das Spiel aber schon ernst nimmt: „Ich bin ein Wettkampftyp.“

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