Nach dem Derby-Sieg winkt jetzt die Spitze

DORTMUND Keine Frage, das 10:4 des EHC Dortmund gegen den Herner EV in der Regionalliga war beste Werbung für das Dortmunder Eishockey. Gleichzeitig war der erste Erfolg gegen den Lokalrivalen seit sechs Jahren Balsam für manch geschundene Fan-Seele.

26.11.2007, 18:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Großer Jubel beim EHC nach dem Derby-Sieg gegen Herne.

Großer Jubel beim EHC nach dem Derby-Sieg gegen Herne.

Entsprechend zufrieden war EHC-Coach Czeslaw Panek: „Wir haben den Hernern kaum Platz gelassen und waren, anders als im Hinspiel, von Beginn an voll da und haben unser Spiel durchgesetzt.“ Der taktische Kniff des Trainers, gegen die erste Reihe der Gäste die mit Tsvetkov und Schulz verstärkte „Junioren-Reihe“ (Büermann Jahrgang 89, Kuboth 87 und Lotte 88) antreten zu lassen, zahlte sich aus, da vor allem die offensiv stärkste Reihe um Miettinen (3 Tore) und Reuter (2 Tore) von dem Mehr an Platz profitierten.

Dienstag gegen Iserlohn

Möglich sind solche Variationen auch, weil Panek weiß, dass er mit Carsten Solbach einen ganz sicheren Goalie hat, der auch gegen Herne wieder fehlerlos blieb. Eine besondere Spezialität des EHC 2007 sind Tore in Unterzahl. 14 Mal trafen die Elche schon in numerischer Unterlegenheit – Liga-Bestwert. Panek: „Das hat uns in dieser Spielzeit schon einige Punkte gerettet.“

Bereits am Dienstag (19:45 Uhr) geht es für den EHC im Nachholspiel auswärts gegen Iserlohn weiter. Im Erfolgsfall kehren die Dortmunder als Tabellenführer heim. „Iserlohn wird gegen uns hoch motiviert sein, und schon im Hinspiel (5:3 Anm. d. R.) haben sie uns das Leben richtig schwer gemacht“, warnt Panek. Bis auf Christian Sohlmann (Rippenprellung) kann er beim „Unternehmen Tabellenspitze“ mit komplettem Kader antreten.  K

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