Nach einer Woche: Brünninghausen kündigt das baldige Ende der Übergangslösung an

Fußball-Westfalenliga

Der FC Brünninghausen gewinnt das dritte Spiel in Serie, schafft es in das gesicherte Mittelfeld. Trotzdem ist aktuelle Trainerkonstellation nur zum Übergang gedacht - aus gutem Grund.

Dortmund

, 21.10.2019, 17:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach einer Woche: Brünninghausen kündigt das baldige Ende der Übergangslösung an

Patrick Trawinski (M.) traf doppelt für den FCB.

Etwas Beruhigendes hat das maue 3:2 (1:1) über das Schlusslicht YEG Hassel für den Fußball-Westfalenligisten FC Brünninghausen: Wie es nach der Trainer-Übergangslösung mit Florian Gondrum auf dem Platz und Klaus-Dieter Friers und Thomas Behlke außen weitergeht, kann der Verein ohne Druck durch die Tabellensituation entscheiden.

Denn durch den dritten Dreier in Serie setzt sich der FCB im gesicherten Mittelfeld fest. Gondrum, der das Spiel auch nicht berauschend fand, stellte zunächst klar, dass diese Trainerkonstellation „nur für ein paar Wochen, bis ein Nachfolger gefunden ist“, gelte. „Das ist so abgesprochen.“

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Der Angreifer erklärte er, es sei auch nicht leicht, von vorne alles zu sehen: „Daher war das schon gut, es im Gespann gemacht zu haben. Wir hatten vorher schon Eventualitäten durchgespielt, wie wir wechseln. Die beiden haben dann von außen eingegriffen.“

Brünninghausen zeigt eine gute Reaktion

Gondrum war natürlich glücklich mit dem Ausgang. Das Hohelied auf den Brünninghauser Fußball sang er dann aber berechtigterweise nicht. Er lobte zu Recht die Reaktion auf das nett herausgespielte Gegentor der Hasseler durch Mesut Özkaya (23.). Patrick Trawinski antwortete fünf Minuten später nach einer überlegten Vorarbeit des nach vorne durchgestarteten Außenverteidigers Onur Tekin per Kopf (28.).

Aber er sagte auch: „Wenn wir mit einer durchaus möglich gewesenen Führung – die Chancen hatten wir – in die Partie kommen, wäre vieles leichter gelaufen. Das wäre auch später der Fall gewesen, hätten wir das 4:1 gemacht.“

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Weil es beim zweiten Treffer von Trawinski – per Kopfball-Lupfer (50.) – und dem ersten Tor durch Leon Enzmann nach seiner Rückkehr blieb (71., sehenswerter Volleyschuss), kam doch noch mal Hektik auf.

FCB beweist Moral und schafft es die Ordnung zu halten

Obwohl die Gäste nach der Gelb-Roten Karte gegen Ridvan Demircan (62.) in Unterzahl spielten, holten sie noch einen Elfmeter (82., Foul Sebastian Lötters gegen Seyit Ersoy, der selbst verwandelte) heraus. Semih Esen traf noch das Außennetz (83.).

Im Großen und Ganzen hat trotz des überschaubarem fußballerischen Niveaus die bessere Mannschaft gewonnen. Nach dem Rückstand hatte der FCB Moral bewiesen, die Ordnung gehalten und auch nicht all zu viel anbrennen lassen. Und das darf dann auch beruhigen.

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