Owomoyela als Legat-Nachfolger in Bövinghausen? Ex-BVB-Profi äußert sich zu den Gerüchten

hzFußball in Dortmund

Die Gerüchteküche in Dortmund brodelt, zwei ambitionierte Klubs sind auf der Suche nach neuen Trainern. Auch der Name von Patrick Owomoyela ist gefallen. Das sagt der Ex-Profi dazu.

Dortmund

, 01.11.2019, 10:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Patrick Owomoyela hat gerade viel zu tun. Neben seiner Tätigkeit als internationaler Botschafter von Borussia Dortmund baut der 39-Jährige gerade ein Haus. „Das sind Aufgaben, die mich momentan ziemlich ausfüllen“, sagt der ehemalige Nationalspieler.

Patrick Owomoyela hat seine Lizenzen nicht umsonst gemacht

Trotzdem hat Owomoyela natürlich auch mitbekommen, dass sein Name derzeit fällt, wenn es um mögliche Jobs bei Dortmunds Amateurfußballklubs fällt. Er hat sich ja auch schon engagiert, unterstützte den TuS Eving-Lindenhorst finanziell und machte im vergangenen Jahr die Losfee für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaften.

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Es ist also nicht völlig abwegig, dass Owomoyela bei einem Dortmunder Klub als Trainer im Gespräch ist - er selbst bestätigt, die Gerüchte zu kennen: „Ja, ich hab das auch gehört und ich habe ganz generell meine Trainerlizenzen ja auch nicht umsonst gemacht“, sagt Owomoyela.

Zusammen mit Sebastian Kehl, Miroslav Klose und Christoph Metzelder hat er 2018 die A-Lizenz gemacht, darf also theoretisch alle Teams unterhalb der Profi-Ligen coachen und wenn er will auch Jugend-Bundesliga-Mannschaften.

Doppelspitze in Bövinghausen?

Dimitrios Kalpakidis, der in Gesprächen mit dem TuS Bövinghausen ist, habe ihn zum Beispiel angesprochen: „Dimi kenne ich natürlich, er hat mich auch gefragt“, sagt Owomoyela. Kalpakidis und Owomoyela als Doppelspitze in Bövinghausen? Das würde zum Landesliga-Klub, der auf medienwirksame Lösungen steht, passen.

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Doch egal ob Kalpakidis oder andere Dortmunder Klubs: Owomoyela hat allen das gleiche gesagt: „Selbst wenn ich wollte, würde das von der Zeit her momentan nicht gehen. Ich baue mein Haus und bin ständig für den BVB in Indien oder den USA unterwegs.“

Owomoyelas Ziel ist der Nachwuchs-Bereich

Grundsätzlich wolle er aber schon ins Trainergeschäft. Grundsätzlich könne er sich auch etwas im Amateurfußball vorstellen. „Mein vorrangiges Ziel ist aber der Nachwuchs-Bereich“, sagt Owomoyela. Ab dem Sommer, wenn das Haus gebaut ist, wolle er sich mit dem BVB zusammensetzen: „Vielleicht finden wir ja einen Weg, dass ich dort im Nachwuchs etwas machen kann“, sagt Owomoyela.

Nicht als Chef-Trainer einer A-, B-Jugend oder einer U23 allerdings: „Ich habe noch nicht den Anspruch, eine Mannschaft zu führen“, sagt Owomoyela, vielmehr wolle er als Co-Trainer oder Trainer-Praktikant lernen: „Ich stürze mich da in nichts rein, ich will das richtig lernen - und ich hoffe, dass das beim BVB möglich ist“, sagt Owomoyela.

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Sollte es bei seinem Herzensklub allerdings nicht möglich sein... „Mal gucken, was in der Zukunft kommt“, sagt Owomoyela.

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