Paukenschlag: Drei Dortmunder Teams sind für die Halle gesperrt - darunter ein Halbfinalist

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Der Fußballausschuss Dortmund hat auf die Vorfälle der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft reagiert und drei Vereine für ein Jahr ausgeschlossen. Darunter ist auch ein diesjähriger Halbfinalist.

Dortmund

, 11.03.2020, 14:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es waren einige unschöne Szenen bei der abgelaufenen Hallenfußball-Stadtmeisterschaft dabei. In der Halle Renninghausen zum Beispiel, als es in der Zwischenrunde Tumulte auf der Tribüne gab. Leidtragender war damals auch Detlev Severidt, der als Ordner für den Hombrucher SV im Einsatz war. Er wurde bei Schlichtungsversuchen getreten.

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„Ich gehe seit 35 Jahren zu den Stadtmeisterschaften. Aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Ich wurde getreten, andere bespuckt. Ich bin ehrlich, ich würde mit meinem Enkel nicht mehr zu dieser Veranstaltung gehen. Ich habe Hass in den Augen einiger Zuschauer gesehen“, sagt Severidt.

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Die Tumulte gab es beim Derby VfL Hörde gegen den Hörder SC. Der Kreisfußballausschuss sieht es nun als erwiesen an, dass die Anhänger des VfL Hörde Auslöser für die Tumulte waren und hat den Klub für das kommenden Jahr ausgeschlossen. Die Spielordnung sieht vor, dass Vereine für ihre Fans haften.

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Deshalb dürfen auch Türkspor Dortmund und der FC Wellinghofen bei der nächsten Veranstaltung nicht mitspielen. Die Wellinghofer Fans sind mit Schmähgesängen und Münzwürfen negativ aufgefallen. Sie sollen auch Ordner bedroht haben.

Halbfinalist Türkspor Dortmund haftet für einen Zuschauer, der während der Zwischenrunde aus dem Türkspor-Block auf das Feld gelaufen und den Torhüter des Lüner SV angegangen ist.

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Alle Klubs haben die Möglichkeit, Beschwerde gegen den Ausschluss einzulegen. In der nächsten Instanz entscheidet der Kreisvorstand.

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