Pechvogel Heuner

DORTMUND Wirklich passiert ist für die Oberliga-Handballer des HC Süd trotz der Heimpleite gegen den TV Verl immer noch nichts.

11.12.2007, 18:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pechvogel Heuner

Höchstens Jannis Heuner wird diese Saison vom Verletzungspech verfolgt.

Nach zuvor zwei glatten Siegen über die Kellerkinder-Nachbarn TuS Volmetal und beim HSC Haltern/Sythen bremste der ostwestfälische Aufsteiger die Südlichen auf dem Weg in sichere Gefilde vorerst aus. Da die restliche gefährdete Konkurrenz aber ebenfalls Federn ließ, reduzierte sich für den HC zumindest der Abstand zu den Abstiegsplätzen nicht.

Trainer Christian Kunert stimmte diese Tatsache aber wenig versöhnlich: „Dieses Spiel durfte man nicht verlieren. In der entscheidenden Phase bei der 22:20-Führung fehlten unserer jungen Truppe Erfahrung und Nervenstärke Wir haben eine große Chance vertan, uns etwas abzusetzen. Jetzt hat sich der Druck zu den abschließenden beiden Auswärtsaufgaben in Hahlen und Oberaden natürlich erhöht.“

Spät, aber immerhin

In denen wird er weiterhin auf den am Sprunggelenk verletzten Hendrik Hennemann verzichten müssen. Dafür zeichnet sich jedoch ab, dass Trainer-Partner Michael Wolf nach seiner Achillessehnen-Verletzung wieder mit auf der Bank sitzt.

Spät, aber immerhin: Das seit Jahren installierte Süd-Neujahrsturnier nimmt Konturen an. Mit großer Wahrscheinlichkeit starten die beiden Regionalligisten TV Soest und Ibbenbürener SpVg, Verbandsliga-Spitzenreiter TuS Bommern und eine Dortmund-Auswahl. Gespielt wird am 5. Januar in Wellinghofen - und anschließend auf der traditionellen Players-Party gefeiert.

Pechvogel des Handballjahres

Nicht in Feierlaune befinden sich die Oberliga-Frauen des BVB. Nur noch das bessere Torverhältnis trennt Trainerin Nina Sendfeld und ihr Team von einem Abstiegsplatz. Und es könnte noch dicker kommen, wenn zum Ausklang am Samstag in Lenzinghausen, nicht gepunktet werden kann.

Dennoch gibt sich Sendfeld für die Zukunft zuversichtlich: „Fortschritte sind trotz der unbefriedigenden Siuation erkennbar. Wir müssen konsequent weiterarbeiten und werden die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen.“ Eine gute Entwicklung attestiert sie Julia Koopmann.

Die Saison ist noch lang, doch der Pechvogel des Handballjahres scheint schon festzustehen. Nach dem Mittelhandbruch am vierten Spieltag und zweimonatiger Pause zog sich Borussia Höchstens Torjäger Jannis Heuner letzten Sonntag in Recklinghausen einen Bänderabriss im Sprunggelenk zu, fällt nach Aussage von Trainer Volkmer Bötzel wieder mindestens sechs Wochen aus.

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