Radegast ist positiv überrascht

DORTMUND In der Hinrunde der 1. Regionalliga hat der SVD auch den eigenen Trainer überrascht. „Ich hatte eine solch erfolgreiche erste Halbzeit so nicht erwartet“, sagt Peter Radegast.

von Von Volker Ohm

, 22.11.2007, 13:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Frank Benson setzt in dieser Saison bisher die Glanzlichter.

Frank Benson setzt in dieser Saison bisher die Glanzlichter.

Die Hinrunde beendeten die 49-ers auf Platz zwei mit lediglich zwei Zählern (plus Sternchen-Wertung) Rückstand auf Spitzenreiter Schwelmer Baskets, aber bereits vier Punkten Vorsprung auf Mit-Absteiger Grevenbroich Elephants.

Völlig souverän allerdings wirkten die Derner in der Hinrunde nicht immer, was auch der Coach eingesteht. „Wir haben praktisch alle knappen Dinger, insbesondere auswärts, gewonnen, was auch schnell mal anders herum laufen kann. Doch die neuen Spieler haben sich gut eingelebt, fühlen sich wohl“, sagt Radegast.

Team-Geist

„Und der Rest des Teams war sowieso eingespielt“, sieht Radegast die Gründe für die erfolgreiche Hinserie im Team-Geist, auch wenn es mit Frank Benson einen klaren Topscorer gibt. Und auch der zuletzt für den verletzten Center Daniel Freienstein verpflichtete Arndt Severing ist bereits gut integriert. „Arndt kann noch körperlich fitter werden. Er gibt uns aber schon jetzt genau das, was wir von ihm erwartet haben“, so Radegast.

Bis Weihnachten warten auf die 49-ers in der Liga noch die Auswärtspartien in Wulfen und Grevenbroich sowie das Heimspiel gegen Waltrop. „Wenn wir die drei noch gewinnen können, dann wären wir auf lange Zeit zumindest sicher Zweiter“, sagt Radegast, der auch noch weiter vorausblickt: „Wir hätten dann eine glänzende Ausgangsposition für die restliche Saison und wären auch gut platziert, sollte es eine neue Regelung hinsichtlich der 2. Bundesliga Pro B geben.“

Ob es im Basketball-Unterhaus zu Veränderungen kommt, ist derweil noch unklar. Die Liga weiß um die anstrengenden und kostenintensiven Auswärtsfahrten in der landesweiten Spielklasse. „Wir haben aktuell keinen zwingenden Handlungsbedarf, doch wird das Thema auf der nächsten Sitzung am 15. Dezember zur Sprache kommen“, weiß Zweitliga-Geschäftsführer Nikolas Grundmann zu berichten.

Standbein Pokal

Neben der Liga ist der SVD auch noch im WBV-Pokal vertreten, wo es im Achtelfinale zum Zweit-Regionalligisten TuS Königsdorf geht. „Wir hatten mit denen vor einigen Jahren im Halbfinale schon erhebliche Probleme, denn das sind die ehemaligen Spieler von Köln-Nord. Daher werden wir Vollgas geben, denn wir wollen in die Endspiele, wahrscheinlich unsere einzige Chance, im Pokal ein Heimspiel zu bekommen“, verweist Peter Radegast erneut auf das „Losglück“ des SVD in Pokal-Wettbewerb.

Lesen Sie jetzt