Ruhr Nachrichten-Redakteur zeigt Amateurkickern, wie Fifa funktioniert

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Die Vorrunden des Fifa-Turniers der Dortmunder Ruhr Nachrichten sind ausgespielt. In einer Gruppe mit drei Dortmunder Fußballern und einem unserer Sportredakteure gab es eine Überraschung.

Dortmund

, 10.04.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ich kann mir das nur so erklären, dass er jemand anderes hat spielen lassen“, sagt Robin Dieckmann und lacht. Der Torjäger des Fußball-Westfalenligisten BV Westfalia Wickede ist einer der drei Dortmunder Fußballer, die in der Vorrundengruppe des Fifa-Turniers der Dortmunder Ruhr Nachrichten auf Sportredakteur David Döring getroffen sind – und an ihm scheiterten.

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Nach drei Vorrundenspielen war für Dieckmann Schluss. Vier Punkte hatte der Wickeder gegen Kerim Acil, Jan Hennig und eben David Döring geholt. Gegen Döring verlor er seine Partie mit 1:2 - trotz der Tatsache, dass sich Dieckmann für den FC Liverpool als Turnierteam entschied.

Döring schnappt sich Gruppensieg

Anders sah es beim RN-Sportredakteur aus. Döring schnappte sich in der Gruppe unter Dortmunder Fußballern als einziger Nicht-Fußballer den Gruppensieg. Mit Paris Saint Germain sammelte er gegen Hennig (3:2), Acil (2:2) und eben Dieckmann (2:1) sieben Punkte und verwies die Konkurrenz auf die weiteren Plätze.

„Vielleicht hat er einfach mehr Zeit, um Fifa zu spielen. Vielleicht ist es auch sein Unbekümmertheit, weil wir Fußballer mehr Druck haben. Vielleicht ist er aber auch einfach besser als wir“, sagt Kerim Acil, Dortmunder Fußballer, der aktuell für den Oberligisten Holzwickeder SC spielt. Acil war der einzige Spieler in der Gruppe, der Döring Punkte abnehmen konnte. „Ich nehme immer Real Madrid, spiele aber ohne richtige Taktik“, so Acil, der die Gruppe als Zweiter überstand, in der Zwischenrunde aber scheiterte.

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Vierter im Bunde wurde am Ende Jan Hennig, Spieler vom Hombrucher SV. Mit Barcelona verlor der 22-Jährige knapp gegen Dörings Pariser. „Ich kann das nicht verstehen und es schmerzt auch. Es waren ausgeglichene Partien, die auch anders hätten ausgehen“, sagt Hennig und lacht. „Das Turnier war astrein und hat viel Spaß gemacht“, so der Hombrucher weiter.

Döring setzt auf Taktik

Und was sagt eigentlich der Gruppensieger selbst über seinen Erfolg, gleich alle drei Dortmunder Fußballer hinter sich zu lassen? „Ich freue mich sehr darüber, dass ich die Gruppe gewonnen habe. Ich hätte damit auch nicht gerechnet, obwohl ich ein passabler Fifa-Spieler bin“, sagt Döring. Auch der Sportredakteur berichtet von engen, spannenden Partien, die genauso gut hätten in die andere Richtung verlaufen können.

Ob seine Taktik das Erfolgsgeheimnis ist? Darauf legt der Journalist zumindest großen Wert, berichtet er. „Ich achte da schon drauf, nicht ins offene Messer zu laufen. Ich habe immer vier, fünf Leute, die hinten absichern. Vorne verlasse ich mich auf die Qualität der Einzelspieler“, so Döring und nennt unter anderem Kylian Mbappe, Neymar oder Edinson Cavani.

Aus in der Zwischenrunde

In der Zwischenrunde war dann allerdings Schluss für David Döring. Nach zwei Niederlagen (2:7, 2:3) und einem 5:5-Remis schied der RN-Redakteur vorzeitig aus dem Turnier aus.

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