Schäfer entsetzt: "Frechheit"

DORTMUND Die Anfang November beim Stande von 3:2 abgebrochene Kreisliga A-Partie zwischen Phönix Eving 2 und VfL Hörde 2 muss nach einem Urteil der Kreisspruchkammer (KSK) wiederholt werden.

von Von Alexander Nähle

, 23.11.2007 / Lesedauer: 2 min

 Zudem sperrte die KSK mehrere Hörder Spieler. Konsequenzen hat dieses Spiel für den Schiedsrichter Aktas Aydin. Die KSK empfiehlt dem Kreisschiedsrichter-Ausschuss (KSA), Aydin von der Liste zu streichen.

Römer: "Unglücklich für Eving"

Entrüstet über die Neuansetzung zeigt sich Phönix-Trainer Jürgen Schäfer: "Diese Frechheit macht mich fassungslos. Wir führen, der Gegner fängt die Tumulte an, und wir sollen bestraft werden." Der Coach kündigt den Gang vor die Bezirksspruchkammer an. Rüdiger Römer, Hördes Trainer, weist darauf hin, dass der Schiedsrichter nicht alle Rechtsmittel ausgeschöpft habe, bevor er die Partie abbrach. "Für Eving ist das natürlich unglücklich."

Der KSA-Vorsitzende Rolf Kühl erläutert: "Der Schiedsrichter konnte nicht erklären, warum er nicht alles versucht hat, die Partie zu Ende zu bringen. Er hat sich passiv verhalten und ist nicht bedroht worden. Der Spielstand ist dann irrelevant und die Entscheidung muss "Neuansetzung lauten."

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