Schon wieder Unruhe? Türkspor kämpft vor dem Duell gegen die Schießbude der Liga mit sich selbst

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Türkspor Dortmund ist mittlerweile in der Landesliga angekommen. Zuletzt siegte der Klub in Welper. Dennoch warnt TSD-Coach Dimitrios Kalpakidis und spricht von einem internen Problem.

Dortmund

, 11.10.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich könnte bei Türkspor Dortmund alles in Butter sein. Der Klub mausert sich allmählich nach dem Stolperstart, fuhr in der Vorwoche einen wichtigen 2:1-Sieg bei der SG Welper ein und steht aktuell tatsächlich nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Spielvereinigung Horsthausen. Dennoch sei die Stimmung noch nicht euphorisch. Trainer Dimitrios Kalpakidis spricht vor dem Heimspiel gegen den SuS Kaiserau ein konkretes Problem an.

Zunächst einmal zu den nackten Zahlen: Vier Punkte trennen Türkspor und den SuS Kaiserau. Während Türkspor mit sechs Gegentreffern mit die stabilste Defensive der Liga stellt, hat Kaiserau bereits 17 (!) Gegentore in dieser Spielzeit kassiert. Das ist der Höchstwert der Liga. Landet Türkspor am Sonntag also einen Kantersieg?

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Kalpakidis will davon nicht viel wissen. „Ich sehe das ein bisschen vorsichtiger, wir haben viele Ausfälle“, so der Coach. So werden aller Voraussicht nach Ömer Akman (Entzündung des Sprunggelenks) sowie die beiden Verteidiger Aldin Kljajic (Hexenschuss) und Kerim Acil (krank) ausfallen. Dazu gesellt sich weiterhin Nino Saka (Zerrung). Dafür kehrt immerhin Neuzugang Maurice Temme zurück. Außerdem könnte Mateus Ajala Cardoniz sein Debüt geben.

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Die Ausfälle sind jedoch nicht das einzige Problem, das Kalpakidis identifiziert hat. Er spricht von zum Teil unzufriedenen und unglücklichen Spielern in seinem Kader, die sich zunächst gar nicht über beispielsweise den Sieg in Welper gefreut hatten.

„Ich merke, dass in der Mannschaft der eigene Anspruch sehr hoch ist. Dem werden die Jungs momentan aber nicht gerecht. Deswegen sind manche Spieler auch mal schneller beleidigt“, sagt Kalpakidis, der bei einigen Spieler Trainingsrückstände ausgemacht hat, die aufgearbeitet werden müssten. Für den Prozess benötige die Mannschaft allerdings Zeit - obwohl die internen und externen Erwartungen hoch seien.

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Ein Sieg gegen die Schießbude der Liga würde zwar nicht alle Unstimmigkeiten sofort lösen, würde Kalpakidis allerdings weiterhin die benötigte Zeit geben.

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