SF Sölderholz verpflichten einen der drei bekannten Mihajlovic-Brüder

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Die SF Sölderholz haben ihr Team für die kommende Saison um eine weitere Kraft verstärkt. Der Neuzugang ist in Dortmund bestens bekannt und soll das junge Team anführen.

Dortmund

, 10.05.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Zeiten der Corona-Krise herrscht bei den Amateurfußballvereinen auf den Plätzen gähnende Langeweile. Sowohl der Spiel- als auch der Trainingsbetrieb sind wegen der Pandemie seit Mitte März verboten. Für wie lange? Unklar.

Der Transfermarkt ruht in dieser Zwangs-Spielpause allerdings nicht. Selbst in den unteren Amateurfußball-Ligen werkeln die Klubs bereits an den Kadern für die kommende Spielzeit 2020/21. Darunter befindet sich auch der A-Ligist SF Sölderholz, der einen in Dortmund bekannten Neuzugang präsentiert.

Die SF Sölderholz haben eine junge, talentierte Truppe. Was dem Team in der Vergangenheit aber ein wenig gefehlt hat, war ein erfahrener Spieler, der so richtig vorangeht. Nun haben die Sportfreunde einen solchen für die kommende Spielzeit verpflichtet. Der Neuzugang hat in der Vergangenheit schon mehrfach mit SF-Coach Maik Kortzak zusammengearbeitet.

Spielt ab der kommenden Saison für die SF Sölderholz: Boris Mihajlovic

Spielt ab der kommenden Saison für die SF Sölderholz: Boris Mihajlovic © Stephan Schuetze

Die Rede ist von Boris Mihajlovic, der im Sommer vom Bezirksligisten VfR Sölde in die A-Liga nach Sölderholz wechselt. Mihajlovic ist mittlerweile 38 Jahre alt, hat in der vergangenen, unterbrochenen Spielzeit für den VfR Sölde 14 Spiele (844 Minuten, Quelle Fussball.de, Anm. d. Red.) bestritten und dabei ein Tor erzielt.

„Bobo (Spitzname Boris Mihajlovic, Anm. d. Red.) ist ein erfahrener Junge, der sich in jeder Trainingseinheit zerreißt und die jungen Spieler an die Hand nehmen kann“, sagt Maik Kortzak über seinen Neuzugang.

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Bereits in der Vergangenheit haben Kortzak und Mihajlovic zusammengearbeitet. „Bobo war mein Trainer in Aplerbeck, später habe ich ihn nach Sölde geholt. Der Transfer jetzt ist eine Win-win-Situation für alle. Das wird eine gute Nummer“, sagt Kortzak.

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Boris Mihajlovic spielte mit seinen zwei Brüdern beim ASC 09 Dortmund

Der Nachname Mihajlovic ist im Dortmunder Raum durchaus bekannt. Neben Boris Mihajlovic gibt es nämlich noch seine beiden Brüder Philipp und Mischa, die alle drei zunächst für den ASC 09 Dortmund ihre Schuhe schnürten. Mittlerweile kickt Mischa beim Oberligisten Holzwickeder SC, Philipp hält sich beim TSC Eintracht Dortmund fit, spielt aber nur noch selten.

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Boris Mihajlovic will nach knapp fünf Jahren beim VfR Sölde noch einmal eine neue Herausforderung annehmen. „Ich habe mich in Sölde pudelwohl gefühlt, war jetzt fünf Jahre dort und habe jedem Mitspieler auf dem Platz dort wohl alles erzählt“, sagt Mihajlovic. Dass sich der Routinier nun für Sölderholz entschieden hat, hat mehrere Gründe.

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Einerseits hat sich der 38-Jährige gemeinsam mit seiner Freundin eine Wohnung in Sölderholz gekauft, zudem sagen dem Kicker die Trainingszeiten bei den SF mehr zu. „Weil wir freitags nicht so häufig trainieren, kann ich mehr Zeit mit meiner Freundin verbringen“, sagt Mihajlovic, der über den Klub seine neue Umgebung besser kennenlernen möchte. „Ich bin ein geselliger Typ, möchte über den Sportplatz in Sölderholz ankommen“, sagt er.

Maik Kortzak, Coach der SF Sölderholz, freut sich auf seinen Neuzugang.

Maik Kortzak, Coach der SF Sölderholz, freut sich auf seinen Neuzugang. © Nils Foltynowicz

Ausschlaggebend für den Wechsel war zudem die Zusammenarbeit mit seinem alten Schützling und Trainer Maik Kortzak. Als Mihajlovic früher als Spielertrainer die Reserve des ASC 09 Dortmund übernahm, kickte Kortzak unter ihm. Beim VfR Sölde später war es genau andersherum. „Er macht sich Gedanken über den Fußball. Damals war er mein Kapitän“, sagt Mihajlovic über Kortzak.

SF Sölderholz-Neuzugang hat seine Stärken im Zentrum

In Sölderholz möchte der 38-Jährige schnell Fuß fassen. Rein positionstechnisch fühlt sich der Routinier im Zentrum am wohlsten, kann auf der Sechs oder in der Innenverteidigung spielen. „Ich war nie schnell, deshalb haben sich immer Positionen in der Zentrale angeboten. Ich war meinen Trainern gegenüber aber immer loyal und habe mich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sagt Mihajlovic.

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