Spitzenspiel zum Start: BVB-U19 trifft auf den Ersten, U17 testet gegen „Top-Gegner“

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Die A-Junioren des BVB müssen sofort hellwach sein, um im Titelkampf Big-Points zu sammeln - und hoffen auf einen Rückkehrer. Die U17 hat in den nächsten Wochen personelle Probleme.

von Patrick Radtke

Dortmund

, 31.01.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zeit, um langsam in Fahrt zu kommen, hat die BVB-U19 im ersten Pflichtspiel des Jahres 2020 nicht. Sofort ist volle Konzentration angesagt, denn am Sonntag (11 Uhr) geht es direkt gegen den Tabellenführer 1. FC Köln. Die Domstädter, trainert von Stefan Ruthenbeck, liegen nach den bisher vierzehn gespielten Partien drei Zähler vor dem BVB, haben erst ein einziges Spiel verloren und überzeugen vor allem defensiv, mit gerade einmal sieben Gegentoren.

Der BVB hingegen hat in der Abwehr in der bisherigen Saison die eine oder andere Schwäche offenbart, stellt dafür aber mit 46 Treffern die beste Offensive der Liga. Es sind also zwei verschiedene Ansätze, die im Franz-Kremer-Stadion aufeinandertreffen werden.

Immanuel Pherai steht Michael Skibbe un der BVB-U19 wohl wieder zur Verfügung.

Immanuel Pherai steht Michael Skibbe un der BVB-U19 wohl wieder zur Verfügung. © Ludewig

Doch der BVB scheint gerüstet. Mit der Vorbereitung ist Trainer Michael Skibbe „sehr zufrieden“, wie er auf der vereinseigenen Homepage sagt. Immanuel Pherai, der beim erfolgreichen Test gegen den VfL Bochum (6:0) noch erkrankt fehlte, wird wohl in den Kader zurückkehren.

Ebenfalls eine Option ist Giovanni Reyna, zumindest wenn er bei den Profis nur zu einem Kurzeinsatz kommen sollte. „Das werden wir mit Lucien Favre besprechen“, so Skibbe.

Die U17 testet gegen die TSG Hoffenheim

Die U17 der Schwarzgelben hat noch etwas Zeit, bevor es am 16. Februar in der Meisterschaft weitergeht, gespielt wird trotzdem. Am Samstag (11 Uhr) testet die Mannschaft von Trainer Sebastian Geppert gegen die TSG Hoffenheim, die in der B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest auf dem zweiten Tabellenplatz steht und mit großem Abstand die beste Offensive der Liga vorzuweisen hat (57 Treffer). Mit Nick Breitenbücher, Turan Calhanoglu und Armindo Sieb haben gleich drei Spieler mehr als zehn Treffer erzielt.

Michel Ludwig hat sich durch starke Leistungen in den U17-Kader des BVB gespielt.

Michel Ludwig hat sich durch starke Leistungen in den U17-Kader des BVB gespielt. © Peter Ludewig

Auf die BVB-Abwehr kommt also ordentlich Arbeit zu. „Wir haben uns einen absoluten Top-Gegner ausgesucht, die im Südwesten mit Titelfavorit sind“, sagt Geppert vor der Partie. Der BVB pflegt einen guten Kontakt zu Hoffenheim, ein Testspiel im Winter ist fast schon Tradition.

„Es sind immer tolle Spiele“, so Geppert, der die Partie auch dafür nutzen will, weiter am Umschaltspiel zu arbeiten, welches er nach der Partie gegen Wehen Wiesbaden noch kritisierte.

Gegen Hoffenheim mit dabei sein wird auch wieder Michel Ludwig, vom Jahrgang 2004, der gegen Wiesbaden gleich traf. „Wir haben schon recht viele 2004er oben. Michel ist der nächste, er hat es sich durch gute Leistungen verdient, präsentiert sich gut und bekommt daher auch Spielzeit“, lobt Geppert den Nachwuchsmann.

Nicht mehr dabei ist hingegen der Australier Aiden Milicevic vom Partnerclub Marconi FC Sidney, der zuletzt als Gastspieler in Dortmund weilte und nun in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Fünf BVB-Spieler fehlen wegen Länderspielreisen

Bei der Partie gegen Hoffenheim wird Geppert den Großteil des Kaders an Bord haben. Im nächsten Testspiel gegen Holstein Kiel (8. Februar, 11 Uhr) wird das nicht der Fall sein. Denn Nnamdi Collins und Samuel Bamba wurden von DFB-Trainer Michael Prus für den Kader der U16 für ein UEFA-Entwicklungsturnier in Portugal berufen, dass vom 6. bis zum 11. Februar stattfindet.

Zudem sind auch Dennis Lütke-Frie, Lion Semic (mit der U17) und Bradley Fink (mit der Schweiz) auf Länderspielreisen. „Das ist natürlich nicht optimal, wir hätten die Spieler gerne in den letzten zwei Wochen zusammen. Aber wir kennen das schon und es ist bei anderen Vereinen das Gleiche“, sagt Geppert.

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