Staffeleinteilung im Kreis Dortmund: 26 Teams wollen in die Kreisliga A1

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Die Staffeleinteilung für den Amateurfußball im Kreis Dortmund ist weiterhin unklar. Die Verantwortlichen stehen dabei vor einigen komplizierten Entscheidungen - unter anderem in der Kreisliga A.

Dortmund

, 15.07.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Welche Mannschaft spielt in welcher Staffel? Werden die einzelnen Ligen nochmal unterteilt? Bleiben die Derbys erhalten? Rund um das Thema Staffeleinteilung geistern momentan viele Fragen durch den Amateurfußball im Kreis Dortmund. Die Organisatoren stehen vor teilweise schwierigen Aufgaben. Wann mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen ist, bleibt weiterhin unklar.

Insbesondere die Einteilung der Kreisliga A dürfte bei den zuständigen Verantwortlichen für einiges Kopfzerbrechen sorgen. Nach Informationen dieser Redaktion haben sich alleine für die Kreisliga A1 26 Mannschaften gemeldet. Lediglich vier Teams, die in der kommenden Saison in der Kreisliga A spielen werden, scheinen auf diesen Schritt verzichtet zu haben.

Mannschaften können sich für beliebige Staffel melden

Beim Fußballkreis Dortmund hält man sich diesbezüglich bedeckt. „Es steht noch nichts fest, deshalb kann ich zur Staffeleinteilung und den gemeldeten Mannschaften aktuell auch keine Aussage treffen“, erklärt der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski. Auch der Vorsitzende des Kreisfußballausschusses Pascal Sellung ist ähnlich vorsichtig: „Die Staffeleinteilung wird sicherlich noch ein paar Tage dauern.“

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Einzig Volker Schneeloch, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender des Kreisfußballausschusses, bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Zwar werde man erst zu gegebener Zeit über die schlussendliche Einteilung der Ligen informieren, „grundsätzlich ist es allerdings so, dass jede Mannschaft frei wählen kann, für welche Staffel man sich meldet“, so Schneeloch.

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Der Umstand, dass sich somit tatsächlich 26 Mannschaften für eine Liga gemeldet haben, erscheint demzufolge durchaus realistisch. Bleibt die Frage nach den Regeln und Richtlinien für die Entscheidungsfindung. Auch hier hält sich der Kreis zurück. Man werde sich allerdings unter anderem an regionalen Gegebenheiten orientieren. „Wir wollen beispielsweise natürlich die Derbys aufrechterhalten“, betont Schneeloch.

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